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Kopfweh, aber jetzt ist Schluss!

 

Ich habe Kopfweh nur durch dich.
Was ist bloß los, das frag ich mich.
Ach nee, schon wieder Streit!

Mir zieht die Hirnhaut sich zusammen
Und Schuld bist du daran, Madame
Ich glaub, es wird jetzt Zeit!

Ich kann schon lang Dich nicht mehr sehen
Und auch schon lang nicht mehr verstehen.
Der Hass, er macht sich breit.

Madame, geh fort, sonst gehe ich.
Bevor erneut ein Streit ausbricht.
Es wird nie mehr so sein.

Wie es mal war, vor langer Zeit.
Als wir uns liebten, wir zu zweit.
Ich fühl mich so allein!

 

Madame, und Schuld daran bist du.
Was ich auch mach, was ich auch tue.
Du bist ständig am schreien:

„Du bist ein Witz, du bist kein Mann!
Der nicht mal Sex mehr machen kann.
Auch sonst, enttäuschst du mich.

 

Du kriegst nichts hin, auch finanziell
Da trittst du lang schon auf der Stell`
Ich verabscheue dich!

Geh fort Du, geh aus meinem Blick!
Bevor ich hier gleich noch austick.
Nein, Liebe ist das nicht.“

 

So zeterst Du den ganzen Tag
Und ertragen muss ich den Quark.
Wenn ich im Hause bin.

Damit ist Schluss, das sag ich dir.
Mein Koffer steht schon vor der Tür.
Unsre Ehe ist hin.

Bleib Du zurück allein im Haus.
Zusamm`mit Dir war es ein Graus!
Ich geh, welch ein Gewinn!

 
© Uwe Dee/2020


Martina
Du bist
Du bist
Du bist
Du bist ein Engel - ungeküsst!
Du bist fürwahr ein schöner Traum
Und nah, bei mir, ich glaub’ es kaum.

Hey, Martina
Seit ich Dich gesehen
Ist für mich
Die Welt doppelt so schön!

Denn Du bist
Aus einer ander’n Welt.
Meine hast
Du auf den Kopf gestellt.
Lass’ uns zwei
Heute spazieren gehen.
Und küss’ ich Dich
Dann lasse es geschehen!

Du bist
Du bist
Du bist
Du bist ein Engel - ungeküsst!
Du bist fürwahr ein schöner Traum
Und nah, bei mir, ich glaub’ es kaum.

Gestern Abend
War’n wir beide aus.
Anschließend
Brachte ich Dich nach Haus.

Vor der Türe
Sagtes Du zu mir
Hoffentlich
Kommt da noch sehr viel mehr!

Martina
Ich hab’ die ganze Nacht
Schlaflos dann
Nur noch an Dich gedacht!

Du bist
Du bist
Du bist
Du bist ein Engel - ungeküsst!
Du bist fürwahr ein schöner Traum
Und nah, bei mir, ich glaub’ es kaum.
Hey, Martina
Seit ich Dich gesehen
Ist für mich
Die Welt doppelt so schön!
Denn Du bist
Aus einer ander’n Welt.
Meine hast
Du auf den Kopf gestellt.

Heute Nacht
Da soll es anders sein.
Funkeln wird
Die Welt im Sternenschein.

Dann bist
Dann bist
Dann bist
Ein Engel Du - und auch geküsst!
Dann bleibt nicht mehr es nur ein Traum
Lass’ es gescheh’n, und Du wirst staunen!
Uwe Dee/2019

 Liebe auf der Welt

 

Was auch geschieht, wir beide, wir steh’n uns nahe.
Komme, was will, und sei es auch noch so schlimm.
Was auch geschieht, wir beide, wir steh’n uns nahe.
Die Liebe, sie wird niemals vergeh’n.

Ist es auch grau und regnerisch heut, am Tage!
Wird es nicht hell, und kalt ist es noch zudem
Was auch geschieht, wir beide, wir steh’n uns nahe.
Durch Liebe - können Wunder gescheh’n.

Liebe
Ist mehr als nur ein Wort.
Liebe
Sie trägt die Sorgen fort.
Liebe
Verzaubert uns die Welt
Liebe
Herzen erhellt.
_______

 

Hunger und Elend, Leid und Not - auf unsrer Erde.
Menschen, sie fliehen vor Krieg, vor Bomben und Tod.
Sind Ziellos, wie Schafe und Lämmer in einer Herde -
Die Welt, sie scheint aus dem Lot.

Jeder fürchtet sich vor dem, was noch kommen werde.
Es fehlt Medizin, es fehlt Wasser, und es fehlt Brot.
So Ziellos, wie Schafe und Lämmer in einer Herde -
Die Welt, sie scheint aus dem Lot.

Liebe
Ist mehr als nur ein Wort.
Liebe
Sie trägt die Sorgen fort.
Liebe
Verzaubert uns die Welt
Liebe
Herzen erhellt.
_______

Komme, was wolle, ihr Lieben, es wird gelingen.
Wenn wir nur alle es lernen - zusamm’ zu steh’n.
Gemeinsam verhindern wir dann - weiteres Schlimme!
Denn Liebe, sie wird niemals vergeh’n.

Im Osten, Im Norden, im Westen und auch im Süden
Verbindet uns Menschen doch eines, und das ist schön.
Die Nähe zu andern, und dabei genau zu spüren -
Die Liebe, sie wird niemals vergeh’n.

 

Liebe
Ist mehr als nur ein Wort.
Liebe
Sie trägt die Sorgen fort.
Liebe
Verzaubert uns die Welt
Liebe
Herzen erhellt.

© Uwe Dee./2017


Die Wurstmacher

 

Nichts geht über Leberwürste
Lale lale lu
Gepresst, gemischt mit sehr viel Würze
Lale lale lu


Hinein damit in einen Darm
Und ab ins Kühlregal!
Ich ess sie gern, ganz ohne Scham
Was ihr denkt, ist egal.
Ich ess sie gern, ganz ohne Scham
Was ihr denkt, ist egal.

Bratwurst fein und Bratwurst grob
Lale lale lu
Die sind des Fleischermeisters Job
Lale lale lu

 

Hinein damit in einen Darm
Und ab ins Kühlregal!
Ich ess sie gern, ganz ohne Scham
Was ihr denkt, ist egal.
Ich ess sie gern, ganz ohne Scham
Was ihr denkt, ist egal.

Grützwurst ist doch auch was Feines!
Lale lale lu
Wenn das, was drinn' ist – auch nicht rein ist
Lale lale lu

Hinein damit in einen Darm
Und ab ins Kühlregal!
Ich ess sie gern, ganz ohne Scham
Was ihr denkt, ist egal.
Ich ess sie gern, ganz ohne Scham
Was ihr denkt, ist egal.

Bockwurst, Fleischwurst, Leberkäse
Lale lale lu
Hergestellt auf gleiche Weise
Lale lale lu

 

Hinein damit in einen Darm
Und ab ins Kühlregal!
Ich ess sie gern, ganz ohne Scham
Was ihr denkt, ist egal.
Ich ess sie gern, ganz ohne Scham
Was ihr denkt, ist egal.
____

 

Lebensmittel und Trunkwaren
Lale lale lu
Sie alle, sie offenbaren
Lale lale lu

Der Mensch will satt sein und gestillt
Egal womit und wie!
Dafür sorgt auf der ganzen Welt
Die Nahrungsindustrie.
Dafür sorgt auf der ganzen Welt
Die Nahrungsindustrie.
____

 

Und wir alle haben von den wirklichen Zutaten keine Ahnung!
Guten Appetit!
© Uwe Dee/2019


365

 

365 Tage hat das Jahr.
Ein jeder davon wunderbar.
Zum Freundschaft knüpfen sind sie da.

 

365 Mal Bedanken,
sich zu kümmern um die Kranken.
Aufzurichten die, die schwanken.

 

365 Male Lachen;
gleich morgens schon, das ist zu machen.
Das, so wie auch andre Sachen.

 

365 Mal begrüßen,
das, was kommt. Den Liebsten küssen;
oder Sie, ohn’ es zu müssen.

 

365 Fragen
an den, der kann die Antwort sagen.
Raus damit, nur Mut, es einfach wagen.

 

365 dunkle Nächte
nehmen auf vom Tag das Schlechte.
Lassen zurück nur das Gerechte.

 

365 Mal ein Tag.
Und keiner ist, das sei gesagt;
Darunter, der schon alt ist und betagt.

 

365 Mal die Zeit
Täglich 24 Stunden weit.
Hält Gutes nur für uns bereit.
__________________________

Doch das Erkennen dieser Sachen,
muss ein jeder selber machen.
Es annehmen können und sich freuen.
365 Male ohne zu reuen.
©Uwe Dee/2010


Die Schöpfung der Krone!

 

Da sind wir also nun, die Schöpfung der Krone und agieren wie die Barbaren!
Denn Tiere, die Gestern noch lebten, sind jetzt die, die einst waren.
Die Wälder, sie sterben! Doch das macht uns nichts aus.
Wir bauen dort Städte, Für jeden Baum dort nun ein Haus.
Wo einstmals noch Wildpfade sichtbar im Grün
Sind jetzt gepflasterte Straßen zu sehen.

Wir feiern den Fortschritt und singen dazu
Von Trio das Lied mit der Wurst, das geht so:

Alles geht zu Ende
Doch was schert uns das?
Wir klatschen in die Hände
Und wir geben Gas!

 

Wir roden, buddeln, und graben, nach allem was fehlt, was wir nicht haben.
Die Schätze der Erde, ihr Öl und ihr Gold, irgendwie hervorgeholt.
Ob Braunkohle, Steinkohle, Gas, Diamanten
Wir wollen zu Lebzeiten die sein, die es fanden.
Es ist unser Streben nach Macht und nach Ruhm.
Also, was könnten wir anderes tun?

Wir feiern den Fortschritt und singen dazu
Von Trio das Lied mit der Wurst, das geht so:

Alles geht zu Ende
Doch was schert uns das?
Wir klatschen in die Hände
Und wir geben Gas!

 

Ein Hoch auf unser Können und Schaffen. Sterben dabei auch die Bären und Affen.
Tot unsere Meere, wir fischen sie leer. Meeresbewohner gibt es kaum mehr.
Und Scheiß auf die Zukunft. Denn wir leben jetzt.
Nach uns die Sintflut. Denn die kommt zuletzt.
Es gilt zu beweisen, wir Menschen sind stark.
Trifft es die Natur um uns her auch sehr hart.

 

Wir feiern den Fortschritt und singen dazu
Von Trio das Lied mit der Wurst, das geht so:

Alles geht zu Ende
Doch was schert uns das?
Wir klatschen in die Hände
Und wir geben Gas!

Und unsere Kinder? Ach sollen die doch sehen. Irgendwie wird es schon gehen.
Wenn es auch heiß wird nun auf Erden. So schlimm wird es wohl nicht werden.
Egal, die kommen schon zu Recht.
Hauptsache uns geht es nicht schlecht.
Was dann von der Erde bleibt
Das sei dann ihr's für lange Zeit.

 

Wir feiern den Fortschritt bis es nicht mehr geht
Besingend das Leben. Denn Später ist es zu spät.:

Alles geht zu Ende
Doch was schert uns das?
Wir klatschen in die Hände
Und wir geben Gas!

(Gott, mir graust es!)
© Uwe Dee/2019


 

Ehezwist - Wer sagt was?

 

Alles was ich mache ist falsch sagst Du!
Nur wo zu, nur wo zu, nur wo zu, nur wo zu
Soll ich mich bemüh’n es dir recht zu tun?
Egal, was ich mach, du lässt mich nicht ruh’n.

Du mäkelst hier und meckerst da.
Nichts ist mehr so, wie es mal war.
Was ich auch tu’e, es ist nie recht.
Du machst mich nur noch schlecht.

 

Der Kaffee ist die Plörre pur!
Die Brötchen aufgebacken nur.
Die Butter alt, und rantzig auch
Und siehst du mich, schmerzt Dir der Bauch.

Die Zeitung die ich Dir besorg’
Klagst Du, ist doch nur ausgeborgt
Vom Nachbarn, der nur eines will
Jammerst Du, und Du bist nie still.

Die Wohnung, die sieht schrecklich aus.
Viel lieber hättest Du ein Haus.
In dem sich herrlich wohnen lässt.
Du gibst mir noch den Rest.

Das Mittagessen riecht verbrannt.
Schreist Du, und Du kommst angerannt
In die Küche, und schaust mir zu.
Und meckerst nur, was ich auch tu’e!

Und nach dem Abendessen dann
Was ich Dir nicht recht machen kann
Da legst Du dich hernach sogleich
Ins Bett, das ist dein Himmelreich.

Die Tür ist zu, ich ausgesperrt.
Irgend etwas läuft doch verkehrt!
Im Sessel darf ich schlafen gehen.
Dich erst am morgen wieder sehen.

Kein Sex mit Dir, kein liebes Wort.
Du siehst es lieber, bin ich fort.
Und komm’ ich später wieder heim
Dann gehst Du und lässt mich allein.

___

Komm, liebe Frau, jetzt reicht es mir.
Was ist gescheh’n, denn bitte sehr?
Ich tu’e und mache doch für Dich
Das, was ich kann, siehst Du das nicht?

 

Du schaust mich kühl und schweigsam an
Sagst dann, ich sei für Dich kein Mann!
Und dann hör’ ich, ich glaub es nicht
Was ich schon schrieb, hier im Gedicht;
_____

 

“Alles was ich mache ist falsch sagst Du!
Nur wo zu, nur wo zu, nur wo zu, nur wo zu
Soll ich mich bemüh’n es dir recht zu tun?
Egal, was ich mach, du lässt mich nicht ruh’n.

Du mäkelst hier und meckerst da.
Nichts ist mehr so, wie es mal war.
Was ich auch tu’e, es ist nie recht.
Du machst mich nur noch schlecht.

 

Der Kaffee ist die Plörre pur!
Die Brötchen aufgebacken nur.
Die Butter alt, und rantzig auch
Und siehst du mich, schmerzt Dir der Bauch.

Die Zeitung die ich Dir besorg’
Klagst Du, ist doch nur ausgeborgt
Vom Nachbarn, der nur eines will
Jammerst Du, und Du bist nie still.

 

Die Wohnung, die sieht schrecklich aus.
Viel lieber hättest Du ein Haus.
In dem sich herrlich wohnen lässt.
Du gibst mir noch den Rest.

Das Mittagessen riecht verbrannt.
Schreist Du, und Du kommst angerannt
In die Küche, und schaust mir zu.
Und meckerst nur, was ich auch tu’e!

Und nach dem Abendessen dann
Was ich Dir nicht recht machen kann
Da legst Du dich hernach sogleich
Ins Bett, das ist dein Himmelreich.

Die Tür ist zu, ich ausgesperrt.
Irgend etwas läuft doch verkehrt!
Im Sessel darf ich schlafen gehen.
Dich erst am morgen wieder sehen.

 

Kein Sex mit Dir, kein liebes Wort.
Du siehst es lieber, bin ich fort.
Und komm’ ich später wieder heim
Dann gehst Du und lässt mich allein.

___

 

Komm, lieber Mann, jetzt reicht es mir.
Was ist gescheh’n, denn bitte sehr?
Ich tu’e und mache doch für Dich
Das, was ich kann, siehst Du das nicht?

 

Du schaust mich kühl und schweigsam an
Als Frau ich Dir nie recht sein kann.”

© Uwe Dee/2017


Märzenszeit gleich Herzenszeit

 

Der Frühling da, die Sonne scheint.
Nirgendwo mehr ein Herz das weint.
Und alles grient* und lacht und scherzt;
Wir haben Frühling, es ist März.

Wir wollen raus, wir wollen sehen.
Ein wenig nun spazieren gehen
Denn nun ist klar, es ist kein Scherz;
Wir haben Frühling, es ist März.

Nun sieht man Pärchen die sich küssen.
Die verliebt Händchen halten müssen.
Das ist nichts schlimmes, es ist schön
Zu seh’n, wie sie zum Takt sich drehen.
Zum Takt der Liebe und des Leben.
Liebe zu machen ihr bestreben.
Zwar tun sie die im Winter auch
Doch Frühling hat so einen Hauch ...
von Wärme, und von Energie.
Die Menschen sind nun voll Esprit
Denn die Natur, schreitet voran
Und das steckt an Kind, Frau und Mann.

So darf es sein, so ist es recht.
Ein zart Gebilde und Geflecht ...
Von Amourösitäten macht sich breit.
Vorbei die kalte Jahreszeit.

 

Der Frühling da, die Sonne scheint.
Nirgendwo mehr ein Herz das weint.
Und alles grient* und lacht und scherzt;
Wir haben Frühling, es ist März.

© Uwe Dee/2017 *grinst - lacht verschmitzt


Sonnenschein

 

Die Sonne scheint und das ist schön
Man spürt es und man kann sie sehen
Wie sie da hoch am Himmel steht
Gemüter und Herzen bewegt.

Ich ging grad’ Gestern durch die Tür
Hinaus, es war wohl gegen Vier ...
Da traf es mich doch wie ein Schlag
Die Sonne sagte “Guten Tag”.

Am Himmel stand sie, er war blau
Das weiß ich wirklich sehr genau.
Kein graues Wölkchen war zu sehen.
Der Anblick er war wunderschön.

Wir warteten ein halbes Jahr
Nun ist die Sonne endlich da.
Es grünt, wohin wir nun auch schau’n
Fürwahr ein wirklich schöner Traum.

Nun wird es wärmer Tag um Tag
Die Natur sie kommt nun in Fahrt.
Es singt die Nachtigall im Wald:
“Vorbei der Winter, nicht mehr kalt”.

Die Liebe, sie bricht sich nun Bahn
Gefühle woll’n Achterbahn fahr’n.
Das alles, das verdanken wir
Der Sonne, hurra, sie ist hier.

Die Sonne scheint und das ist schön
Man spürt es und man kann sie sehen
Wie sie da hoch am Himmel steht
Gemüter und Herzen bewegt.
© Uwe Dee/2017


Feuer im Haar

 

Die Luft, sie brennt, immer wenn ich Dich sehe.
Ein Feuerball, er züngelt um Dein Haar.
Geh’ ich zu Dir und komm’ in deine Nähe ...
Erfasst mich Wärme, die ist Wunderbar.

Dein Haar, so rot, so wunderschön.
Von weitem schon kann man es sehen.
Es leuchtet mir zu Dir den Weg.
Wenn sich auch alles in mir dreht.
Gefühle schlagen Purzelbaum
Selbst Nachts sehe ich dich im Traum.
Und wache morgens ich dann auf.
Dann kribbelt es in meinem Bauch.

Die Luft, sie brennt, immer wenn ich Dich sehe.
Ein Feuerball, er züngelt um Dein Haar.
Geh’ ich zu Dir und komm’ in deine Nähe ...
Erfasst mich Wärme, die ist Wunderbar.

Und Dein Gemüt, es spricht mich an.
Wann fangen wir beide was an?
Ich spüre doch, Dir geht’s wie mir ...
So bald ich öffne die Haustür ...
Und Du mich siehst, dann wird sie warm
Die Luft - und scheu verharrst du dann ...
Komm doch zu mir und traue Dich ...
Viel länger warten kann ich nicht.

Die Luft, sie brennt, immer wenn ich Dich sehe.
Ein Feuerball, er züngelt um Dein Haar.
Geh’ ich zu Dir und komm’ in deine Nähe ...
Erfasst mich Wärme, die ist Wunderbar.

© Uwe Dee/2017


Aufgemerkt

 

Kein Frühling, kein Winter
Es fällt gar kein Schnee
Was ist denn auf der Erde gescheh'n?

Die Grade, sie steigen
Von Jahr zu Jahr an.
Sag mir einer, was man machen kann!

Es stürmt und es regnet
Tag ein und Tag aus
Und man traut sich kaum noch außer Haus.

Die Meere, sie tosen
Die Flüsse schwell'n an
Sag mir einer, was man machen kann!
_________________

 

Selbst wenn wir um die Dinge wissen
Wir ham' uns längst selbst angeschissen.
Wir tun als würden wir nichts sehen
Die Erd' wird sich schon weiter drehen.
_________________

 

Die Pole, sie schmelzen
Die Erde verdörrt
Ihre Schreie bleiben unerhört.

Die Wälder verschwinden
Wir arbeiten d'ran
Sag mir einer, was man machen kann!

Am Himmel, die Sterne
Man sieht sie kaum mehr
Statt Ihrer Wolken, sie ziehen umher.

Ozonschicht, sie schwindet
Treibhauseffekt fängt an
Sag mir einer, was man machen kann!
________________

Selbst wenn wir um die Dinge wissen
Wir ham' uns längst selbst angeschissen.
Wir tun als würden wir nichts sehen
Die Erd' wird sich schon weiter drehen.
________________

Wir Menschen, wir ackern
Wir plagen und tun
Seh'n das Leid nicht, welches um uns 'rum.

Die Tiere verrecken
Seht es euch nur an!
Sag mir einer, was man machen kann!

Und irgendwann sterben
Ja selbst dann auch wir
Wie zuvor schon um uns die Natur.

Kommt, lasst uns beginnen
Von neuem anfang'
Sag doch einer, was man machen kann!

© Uwe Dee/2013


Aprilgestöber!
 
April, April, wir wissen's ja
Macht, was er will. - Doch wunderbar
Scheint nun die Sonne hoch von oben.
Obgleich auch wilde Stürme toben.

Die Wolken türmen sich und fliehen.
Es ist, als täte Petrus ziehen
An ihnen, und er will sie füllen
Mit Wasser. Regnen soll es, so sein Willen.

An Graden ist es auch recht kühl.
April halt, der macht was er will.
Doch eins ist klar, geht er vorbei
Dann kommt der Wonnemonat Mai.

Bis dahin wollen wir genießen
Zu sehen, wie die Gräser sprießen.
Und die Tulpen, die Narzissen.
Wir woll'n umarmen uns und Küssen …

Wie zuvor - uns schon im März.
Es bleibt erfreut ein jedes Herz.
April, mit seinen Osterglocken …
Auch er will uns nach draußen locken.

Uns zeigen, die Natur ist schön.
Sie ist erwacht, man kann es sehen.
Mit Sonnenschein, Regen und Wind.
April, ein wahrhaft reges Kind …

Lässt staunen uns und innehalten.
Ehrfürchtig seh'n wir sein gestalten.
Sein Zürnen, Zaubern und sein Toben.
Hauptsache Sonne nun von oben.
© Uwe Dee/2017

Neues aus “Ich & Ich”

 

“Hab’ lang’ nicht mehr geschrieben Du!”

“Ich weiß, ich schau Dir täglich zu!”

“Ach, ist das wahr? Bist ständig da?
Sagst nichts, nicht einmal Hallo!”

“Ja, es ist wahr, bin ständig Dir nah’
Nun jammer nicht, sondern sei froh!”

“Nein, da reg’ ich mich auf.
Ich kenn’ Dich doch nicht.
Du stellst Dich mir nicht einmal vor!”

“Schau’ zu mir ‘rauf!
Dort, hinter dem Licht
Sitze ich. Dort im Sonnentor.”

“Sonnentor - verarsch mich nicht!
Die Sonne ist ‘ne Kugel.
Und was wir seh’n ist Sonnenlicht.
Das sagt zumindest google!”

“Erdling, das ist dein Problem.
Denn Du siehst nie das Ganze.
Tust Dich wenden und auch dreh’n
Verpasst doch jede Chance ...

Die ich Dir reiche - immer wieder ...
Die Welt so zu betrachten ...
Das Du vor Ehrfurcht mal fällst nieder.
Beginnst, das Leben selbst zu achten.

Du bist beschäftigt nur mit Dir
Und Deinesgleichen auf der Welt!
Du denkst an Sex, Weiber und Bier ...
Das ist es, was für Dich zählt!

Im Leben mal nach oben schau’n
Das Universum zu erblicken ...
Das kannst du nicht. Ich glaub es kaum!
Du denkst echt nur ans fi....

Und das mein Freund, ist Energie ...
Die schön ist zwar, und Göttlich ...
Doch führt - nur dieses “Hottehü”
Zu Gier, macht unersättlich.

Macht blind. Macht dich zu einem Tier -
Dessen Verstand versiegt.
Deshalb wache ich über Dir.
Bin ich auch oft betrübt.

Alles Leben auf der Welt ...
Um Dich, das ganze Sein
Hab’ ich für Dich nur aufgestellt.
Erkenne es, fange es ein!

Nimm’s an, das große wunderbare
Sein, und Licht, und das Erkennen
Denn, steh’ ich erst an deiner Bahre
Ist es zu spät! - Um’s zu benennen.”

“Hör auf, ist Gut, ich hab’ genug.
Ich glaube zu verstehen ...
Das “Ich” das ist nur Selbstbetrug.
Es gibt viel mehr zu sehen.

Du möchtest, das ich über mich
Hinauswachse - begreife!”

“Ja, mein Freund, und hoffentlich
Wachse Du nun - und reife!”

Nun hast Du mir noch immer nicht
Gesagt, wer Du nun bist.”

“Ich bin Dein Freund, dein Lebenslicht.
Auf das Du’s nicht vergisst.”
© Uwe D./2017


Auf, auf

 

Auf, auf, es geht voran ..
Die Sonne scheint schon ab und an.

Bis Ostern ist es nicht mehr weit.
Noch bleiben ein paar Tage zeit.
Die Kinder freuen sich schon sehr:
“Sag’ Mama, wo kommt Ostern her?”

Und Mutter denkt: “Was sag’ ich nur?”
Schaut nervös dabei auf die Uhr.
Der Osterhase war schon da ..
Als sie noch selbst ein Kindlein war.

“Mein Kind - spricht sie, das Osterfest
Das ist vom Jahr das Allerbest.
Der Gottessohn, er fuhr hinauf
Zum Vater, passt von dort nun auf.

Auf das es dir sehr gut ergeh’
Und das dir nie ein Mensch tut weh.
Zu Ostern schenkt er Süsses dir.
Ein Häschen, das er schickt, bringt’s her.

Das Häschen, es kommt über Nacht.
So hat es Jesus sich gedacht.
Soll überraschen und erfreu’n
Zu Ostern, jedes Kind, sehr fein.

So sagt’s die Überlieferung
Seit langer Zeit, sie hält uns jung ..
Den Brauch, und das Gedenken an ..
Jesus, und wie alles begann.”

Nun lächelt Mama, schaut zum Kind.
Zieht ihm die Schühchen an geschwind.
Geht hinaus mit ihm in das Grün
Vielleicht lässt sich der Has’ ja seh’n!

 

 

Auf, auf, es geht voran ..
Die Sonne scheint schon ab und an.

Bis Ostern ist es nicht mehr weit.
Noch bleiben ein paar Tage zeit.
.....
© Uwe Dee/2017


Wetter

 

Regen bei Tag

Regen bei Nacht

Regen, er fällt, leise und sacht.

 

Er fällt unentwegt

Schon monatelang.

Man, das ist schräg, das ist doch krank.

 

Dazu ist es kalt

Und doch ist es Mai!

Was denkt sich der Regen denn nur dabei?

 

Er fällt unentwegt

Schon monatelang.

Man, das ist schräg, das ist doch krank.

 

Regen geh heim, jetzt ist vorbei!

Lasse die Sonne wieder schein’n!

Es ist jetzt kalt und nass genug.

Jetzt wird es Zeit, mach den Abflug.

__

 

(Doch wehe dem, er macht es wahr

Und ist ab morgen nicht mehr da.

Dann wär’ es warm, die Sonn’ tät scheinen

Und wir, wir wär’n am stöhn’n und weinen.)

__

 

Sonne bei Tag

Sonne bei Nacht

Sonne, wer hätte das gedacht?

 

Mal scheint sie da

Mal scheint sie dort..

Erwärmt das Land in einem fort.

 

Und es wird heißer

Stund’ um Stund’

Wir fragen uns; ist das Gesund?

 

Mal scheint sie da

Mal scheint sie dort..

Erwärmt das Land in einem fort.

 

Sonne, lass’ nach, jetzt ist vorbei!

Gebe den Regen wieder frei!

Es ist jetzt staubig heiß genug.

Jetzt wird es Zeit, mach den Abflug.

© Uwe Dee/2017


Ich will.... Ich..., nein, ich möchte!

 

Will es doch mal wieder wagen

Will Euch hier und jetzt was sagen!

Will, dass ihr....

Ich weiß nicht was!

Will, dass ihr....

Ach, ich vergaß!

Ich will, doch weiß ich nicht mehr was.

Ich will, war’s Freude und auch Spaß?

 

Ich will, dass....

Nein, ich möchte doch....

Was will ich denn?

Gedankenloch!

Ich möchte wohl, so kann es gehen!

Ich möcht’ Euch hier mal wiedersehen!

 

Ich möchte....

Das ihr auch mal schreibt.

Wenn’s recht ist....

Bitte, dass ihr bleibt.

Und Euch mal wieder sehen lasst.

Hier, oder am aller Best....

Am besten auch....

Auf meinen Blog.

Ich hab’ darauf....

So richtig Bock.

 

Ihr könnt Euch äußern - auch direkt

Zu diesem Text, das wäre nett!

 

Ihr könntet ja....

Ein Vers’chen bauen.

Ich habe da....

Zu Euch Vertrauen.

Das setze ich dann für Euch ein

In diesem kleinen Kämmerlein.

Dem Raum der LPD & Co

Zu unserer aller Erfreuen.

Denn dieses Raumes Motto!

Soll “Freude Pur” für alle sein.

© Uwe Dee/2017


Der Tag

 

Die Sonne steht..

Am Himmel, und Sie gibt ihr Bestes!

Ein Lüftchen weht..

Von Norden, nach Süden, dann westwärts!

Der Himmel blau..

So blau, wie noch niemals gewesen.

Und Morgentau..

Benetzt alles Grün in der Früh.

Was ist es schön..

Heut’ wird es den Tag auch so bleiben.

Gut lässt sich sehen..

Der Natur ihr munteres treiben.

Es grünt und blüht..

Wohin wir auch schau’n, ist das Geil.

Bis Abends spät..

Dann geht uns der Tag erst perdü.

Darum Hinaus..

Es gilt nun den Tag zu genießen.

Raus aus dem Haus..

Betrachen das Wachsen und Sprießen.

Schon morgen kann..

Es regnen und stürmen und schneien.

So lasst uns dann..

Beschwingt durch den Tag, ohne Müh’.

© Uwe Dee/2017


Struwelpeterjüngling

 

Das Haar war zottig, kraus und lang.
Der Knabe selber spindeldürr!
Man sah ihm an, er war recht krank.
Im Kopf war er wohl auch schon wirr

Die Nägel hatten Überlänge

Und schmutzig waren sie obendrein.
Ging er durch Straßen im Gedränge,

Wollt niemand gern ihm nahe sein.

 

Beherzt sprach eine Frau ihn an

Sie trug ´ne weiße Kutte:

Bei mir kannst baden, junger Mann“

So trug sie vor die Bitte.

 

Er schaute kurz zu ihr herauf.

Die Antwort war nur: "Watt?"

Sie schleppte ihn zu sich nach Haus

Und steckte ihn ins Bad.

 

Nach fast zwei Stunden Prozedur

Erschien der junge Mann.

Er hatte Badespass wohl pur

Man sah´s ihm deutlich an.

 

Gereinigt frisch und manikürt

Sein Haar war gut geschnitten

Hat sie ihn dann zur Küch` geführt.
Er ließ sich nicht lang bitten.

 

Dort aß er sich erst einmal satt

Sein Hunger dies verlangte.

Hernach da fühlte er sich matt.

Ins Bette er nur dann wankte.

 

Die Gottesfrau ließ ihn gewähren

Sie sorgte nur für Ruh.

Ihr Haus ließ Bibelworte lehren.

Ihm fiel`n die Augen zu.

 

Wochen später

 

Ein Jüngling nun gekleidet schwarz

In einer Hand ein Buch!

Der spindeldürre Knabe war´s.

Umhüllt von schwarzem Tuch.

 

Verließ das Haus der netten Frau
Verstand schaut aus den Augen.

Er wusste jetzt auch ganz genau

Fortan braucht` er nur Glauben.

 

So ging erneut er durch die Straßen

Doch jetzt als Missionar.

Er kam auch wieder in die Gassen,

Wo er schon früher war.

 

Und alle, die ihn einmal mieden

Erkannten ihn nicht mehr.

Im Gegenteil, sie waren zufrieden

In seiner Nähe sehr.

 

Der Knab, ein frommer Gottesmann

Er dankte es der Nonne.

Das Volk, es hing nun an ihm dran

Bemerkte er mit Wonne.

 

Und so erzählte er: „Hört Leute

Vom armen Larzarus.

So einen gibt es auch noch Heute

Man nicht lang suchen muss“.

 

Ja, auch die Ordensfrau

In deiner Nähe ist.

Sie kommt aus ihrem Gottesbau

Wenn du sie brauchst und misst!

 

Und die Moral von alledem?

Verschließ die Augen nicht!

Denn immer wo wir Elend seh'n

Da brauchen Menschen Licht.

©Uwe D./2009


 Lisa

 

Dibi dibi di

Dibi dibi da

Es geht mir gut

Bist Du mir nah!

 

Dibi dibi di

Dibi dibi da

Schau ich Dich an

Dann wird mir klar;

 

Da Vinci hätte dich gemal’n

Ich weiß, du hättest ihm gefallen.

Doch leider kannte er Dich nicht

D’rum malte er Monas Gesicht.

 

Es hängt im Louvre an der Wand

Und ist in aller Welt bekannt

Doch bin ich froh, denn Dein Gesicht

Entlockt mir täglich ein Gedicht.

 

Dibi dibi di

Dibi dibi da

Es geht mir gut

Bist Du mir nah!

 

Dibi dibi di

Dibi dibi da

Schau ich Dich an

Dann wird mir klar;

 

Die Mona ja, sie ist zwar schön

Doch in der ersten Reihe stehen

Das müsstest du Spatz’l, ist wahr!

Denn Du bist einfach wunderbar.

 

Ich glaube ich setzt mich zu Dir

Bringe dein Anlitz auf Papier

Und rahm es ein, und bring’ es hin

Ins Louvre, ja, nur das macht Sinn.

 

Dann nähm’ man Mona von der Wand

Und bald wär’st Du wie Sie bekannt

Wär das nicht schön Lisa? sag’s mir!

Doch fällt das Malen mir sehr schwer.

  

Und teilen müsste ich Dich auch

Mit aller Welt, weißt Du, ich glaub

Ich lass’ das Malen besser sein!

Und kleide in Worte Dich ein.

 

Dibi dibi di

Dibi dibi da

Es geht mir Gut

Bist Du mir nah!

 

Dibi dibi di

Dibi dibi da

Denn Du Lisa

Bist Wunderbar!

© Uwe Dee/2017


Die Karten

 

Herr Zas und Kreuzbube

Die gruben eine Grube!

Sie gruben tief

Dort sollten liegen:

Karo Zwei bis Karo Sieben.

 

Karo Acht bis Karo Zehn

Durften ihres Weges gehen.

Der Herr und Bube

Dachten sich:

“Das merkt gar niemand sicherlich.”

 

So planten sie und lachten

Als ans Werke Sie sich machten?

 

Familie Karo

Unbedarft

Unterdess in der Liegenschaft.

 

Sie ahnten nicht, das Bub und Zas

In ihren Herzen trugen Hass

Und Mordgelüste!

Die sie nun

Veranlassten, ihr Tun zu tun.

 

Auch König Kreuz und Dame Herz

Dachten erst, es wär ein Scherz.

Als Sie von

Deren Plänen hörten.

Als Karo Neun sich tat beschweren.

 

König Kreuz flugs eilte...

Schnell dorthin, wo weilten..

Herr Zas

Und Scharlatan Kreuz Bube.

Sie standen tief in ihrer Grube.

 

Er ließ verhaften sie sogleich.

Was selten war in seinem Reich.

Er bat die Karos;

“Schüttet zu...

Das Erdenloch, und damit Ruh!”

 

Jene taten wie geheißen

Wollten sich ihm zu Füssen schmeißen!

Doch König Kreuz

Und seine Mannen

Zogen mit Zas und Bub von dannen.

 

Ohne sich noch mal umzudrehen.

Und so taten sie nicht sehen

Wie erleichtert

Und erfreut...

Waren nun die Karoleut’.

 

Zuhaus bei seiner Dame Herz

Da traf Kreuz König arger Schmerz.

Da in seinem

Königreich

Scheinbar nicht waren alle gleich.

 

Es gab die Guten und die Bösen.

Selbst unter den Kartenwesen

Seines Landes

Seines Staat’

Diese Einsicht traf ihn hart.

 

Einundfünfzig Untertanen

So steht es auf den Kartenfahnen

Dienen ihm...

Doch jene zwei

Von nun an war’n nicht mehr dabei.

 

Mit Fünfzig Karten auf dem Feld

Ist man nicht mehr so gut gestellt

Als wenn es

Zweiundfünfzig wären.

Beim Spiele, stets, in Freud und Ehren.

© Uwe Dee/2017


Jonny und Jenny

 

Jonny und Jenny

Die gingen spazieren

Doch Jonny - fand Jenny -

tat es nicht kapieren

Sie wollte mit ihm doch viel lieber ins Bett.

Denn Sie fand den Jonny viel besser als nett.

Denn Sie fand den Jonny viel besser als nett.

 

So hielt denn die Jenny

Dem Jonny die Hand

Zu zweit nun spazierten

Sie Durchs Grüne im Land.

Doch Jonny er hatte für sie gar kein Blick

Doch da fiel der Jenny zum Glück ein ein Trick.

Doch da fiel der Jenny zum Glück ein ein Trick.

 

D’rum ließ sie sich fallen

Zog ihn hinterher.

Das tat ihr gefallen

Ja wirklich gar sehr.

Denn nun auf dem Rasen in freier Natur

Lag Jonny der Länge nach bäuchlings auf ihr.

Lag Jonny der Länge nach bäuchlings auf ihr.

 

Als Er sie anschaute

Da wurd’ auch ihm klar

Die Jenny sah toll aus

Er spürt’ es Hautnah...

Er konnt’ gar nicht anders als küssen sie nun.

Und Jenny ließ es zu. So war es geschehen!

Und Jenny ließ es zu. So war es geschehen!

 

Sie küssten und herzten

Und streichelten sich.

Die anderen Leute

Um sich - sah’n sie nicht.

So sehr hatten Sie - mit sich selber zu tun.

Und so turtelten sie - eine Zeit lang herum.

Und so turtelten sie - eine Zeit lang herum.

 

Es fing an zu regnen

Er bracht’ sie nach Haus...

Der Jonny die Jenny..

Dort zog sie sich aus.

Und zog ihn gleich mit, riss das Hemd ihm vom Leib.

Der Jonny, er sah - fortan - nur noch das Weib.

Der Jonny, er sah - fortan - nur noch das Weib.

 

Sie turtelten nicht mehr.

Sie machten herum

Die Bettfedern quitschten

Sehr laut, nicht leis’ stumm!

Den beiden war das dabei völlig egal.

Denn Jonny, er schenkte der Jenny sein a...

Denn Jonny, er schenkte der Jenny sein a...

 

a La La La La

(Nicht ganz Jugendfrei, ich weiß!)

© Uwe Dee/2017


Der Dreh in das Glück

 

Lasst uns drehen

Lasst uns drehen

Immer schneller rund herum!

Lasst uns nur nach vorne sehen!

Statt zurück, denn das wär dumm.

 

Schauen wir im Leben oft - immer mal zurück

Vergessen wir oftmals dabei - vor uns liegt das Glück.

 

Denn was wir sehen dort, ist dann - nicht immer grad sehr schön.

D’rum sollten wir im Leben stets - lieber nach vorne sehen.

 

Lasst uns drehen

Lasst uns drehen

Immer schneller rund herum!

Lasst uns nur nach vorne sehen!

Statt zurück, denn das wär dumm.

 

Vergangenheit ist das was war - und nicht mehr zu ändern.

Die Gegenwart, sie findet statt - Hier, und in fernen Ländern.

 

Die Zukunft vor uns - sie ist nah. Doch noch in weiter Ferne.

Was wir uns von ihr wünschen nun, steht noch in den Sternen.

 

Lasst uns drehen

Lasst uns drehen

Immer schneller rund herum!

Lasst uns nur nach vorne sehen!

Statt zurück, denn das wär dumm.

 

Schauen wir im Leben oft - immer mal zurück

Vergessen wir oftmals dabei - vor uns liegt das Glück.

 

Denn was wir sehen dort, ist dann - nicht immer grad sehr schön.

D’rum sollten wir im Leben stets - lieber nach vorne sehen.

 

Lasst uns drehen

Lasst uns drehen

Immer schneller rund herum!

Lasst uns nur nach vorne sehen!

Statt zurück, denn das wär dumm.

© Uwe Dee/2017


 

Neues aus “Ich & Ich”

 

“Die Tage vergehen

Ich merk’ es an mir.

Die Zeit, sie bleibt stehen...

Im Jetzt und im Hier.

Sie steckt denke ich, in der Vergangenheit fest.

Und dümpelt vor sich hin.

 

Ich schweige erhaben

Nein, eher bedrückt.

In mir tausend Fragen...

Und alle verzwickt.

Ich kann sie nicht lösen, und das ist doch Mist.

Wo bleibt denn da der Sinn?

 

Die Menschen sind glücklich

Nur ich bin es nicht.

Das macht noch verrückt mich...

Wo steht denn mein Licht?

Ist es schon erloschen?

Ich kann es nicht sehen.

Und das bringt mich noch um.

 

Warum stecke ich

In der Zeitmühle hier?

Ich möchte das nicht...

Was geschieht mit mir?

Ich stehe, und um mich tut alles sich drehen.

Doch ist es still und stumm.

 

Ganz leise am ticken

Meine Lebensuhr.

Ich bin am ersticken...

Welch eine Tortur!

Womit habe ich dieses Schicksal verdient?

Warum gerade ich?

 

Wenn ich einmal sterbe

Dann möchte ich doch

Hinterlassen ein Erbe...

Und nicht dieses Loch.

Ich habe doch schon - so lange Zeit gesühnt.

Zu schwer das Gewicht!

 

Gott, wenn es dich gibt

Bitte ändere dies.

Denn bleib’ ich betrübt...

Ist das wirklich mies.

Die Freude am Leben gebe mir doch zurück.

Darum bitte ich dich.

 

Zeige mir den Weg

Aus der Isolation.

Und was im Weg steht...

Mache fort und davon.

Schenke auch mir - nur ein wenig Glück.

Mehr möchte ich nicht.”

________

 

“Freund, schau um dich her

Du bist nicht allein.

Fällt dir etwas schwer...

Schwerer noch als ein Stein

Dann lasse doch fallen, was dich so quält.

Das kannst nur du allein.

 

Du schenkst deinem Leben

Allein einen Sinn.

Ist es dein Bestreben...

Den Sinn zu erkennen.

So öffne dich, schaue hinaus - in die Welt.

Und Zuversicht kehrt ein.”

© Uwe Dee/2017


 

Kreislauf

 

Wenn die Sonne scheint

Ja, dann wird mir warm

Und mein Herz es öffnet sich.

 

Alles Glück vereint!

Und mit vollem Charme

Erstrahlt dann mein Gesicht.

 

Die Sonne unser Erdenstern

Sie hat die Erde wirklich gern.

Sie lässt Leben auf ihr gedei’n.

Ja, das ist schön, ja das ist fein.

___

 

Wenn es blitzt und stürmt

Und es regnet auch

Und mein Herz, es öffnet sich.

 

Wolken aufgetürmt!

Denn die Erde braucht..

Wasser auch, ganz sicherlich.

 

Der Wasserkreislauf dieser Welt

Ist es, was sie zusammenhält.

Denn nur mit ihm, ja, das ist fein

Da kann das Leben gut gedei’n.

__

 

Ist es auch mal kalt

Und es schneit sogar..

Ja, mein Herz, es öffnet sich.

 

Jahreszeitgewalt!

Sie ist Wunderbar..

Vier Stück sind’s, welch ein Gedicht!

 

Frühling, Sommer, Herbst und Winter

Sie sorgen für all die Natur.

Durch sie kann überall gedei’n

Alles Leben, und das ist fein.

©Uwe Dee/2017


 

Familie Ziege

 

Sieben Ziegen oder Geißen

So wurden sie auch geheißen

Schwebten, als allein sie waren

In größtmöglichen Gefahren.

 

Der Wolf umrundete ihr Haus.

Das war den Geißen ach, ein Graus.

 

Und irgendwie kam er hinein

Ins Haus, der Wolf, das fiese Schwein.

Auf fraß er alle sieben Ziegen

Hernach tat er drei Zentner wiegen.

 

So schwer, dass Müde wurde er.

Es trug sich zu, so ungefähr.

 

Schon schlief er ein im Ziegenhaus

Als Mama Ziege kam, von drauß...

Sie öffnete des Hauses Tür

Und ihr tat arg das Blut gefrier'n.

 

Es lag der Wolf vor ihr und schlief

Als sie nach den Zieglein rief.

 

"Ihr Ziegelein, ihr kleinen

Wo seid ihr denn hin?"

 

"Im Bauche des Wolfes

Stecken wir drin'”

 

Als Mama Ziege dies erfasste

Sie dem Wolf 'nen Tritt verpasste.

 

Sie schnitt schnell auf des Wolfes Wanzt;

Heraus kamen hervor getanzt....

Sieben Zieglein. Alle fein.

"Schnell, sucht mir einen großen Stein"

 

So sprach die Ziegenmama nun.

Die Zieglein taten dieses tun.

Ein Stein kam nun in Wolfes Bauch.

Zunähen tat sie diesen auch....

 

Und als der Wolf erwachte

Lief hurtigst er zum Bache.

 

Der Durst er quälte ihn gar sehr.

So beugte er sich kopfüber

Und fiel dann in den Bach hinein.

Sank tief, wegen des schweren Stein.

 

Bis hin zu Grund und tat ertrinken.

Am Ufer taten Ziegen winken.

© Uwe Dee/2017


 

Winterzeit

(Man muss sich ja rechtzeitig Gedanken machen)

 

Wir fahren Schlitten

Wir fahren Schlitten

Denn überall liegt weißer Schnee.

Vom Himmel schneit es

Nun alles weiß ist

Die Winterzeit, sie ist so schön.

 

Die Flocken fallen

Uns zu gefallen

Im ganzen Land, so klitze klein.

Schau'n wir zum Himmel

Dieses Getümmel

Von Flockenglanz und Lichterschein.

 

Nun ist sie da die Winterzeit

Und sie hält viel für uns bereit

Jetzt sind gefroren Teich und See

Und überall liegt weißer Schnee.

 

Die Englein schütteln

Sehr stark und rütteln...

Die Himmelsbetten für uns aus.

Sie tun dies leise

Auf ihre Weise

Gereinigt wird das Himmelshaus.

 

Und die Schneeflocken

Die fallend rocken

Tanzen herab auf unsre Welt.

Hüllen das Land ein

Machen alles fein

Auf Erden, unterm Himmelszelt.

 

Nun ist sie da die Winterzeit

Und sie hält viel für uns bereit

Jetzt sind gefroren Teich und See

Und überall liegt weißer Schnee.

 

Bald ist dann Weihnacht

In all seiner Pracht

Noch ein paar Tage bis dahin.

Dann ward geboren

Uns auserkohren

Jesus, das kleine Christuskind.

 

In einer Krippe

Behütet wippend...

Maria dort den kleinen Mann.

Und aller Frieden

Ruht auf ihm liegend

Die Welt, sie hält den Atem an.

 

Nun ist sie da die Winterzeit

Und sie hält viel für uns bereit

Jetzt sind gefroren Teich und See

Und überall liegt weißer Schnee.

 

Wir fahren Schlitten

Wir fahren Schlitten

Denn überall liegt weißer Schnee.

Vom Himmel schneit es

Nun alles weiß ist

Die Winterzeit, sie ist so schön.

 

Die Flocken fallen

Uns zu gefallen

Im ganzen Land, so klitze klein.

Schau'n wir zum Himmel

Dieses Getümmel

Von Flockenglanz und Lichterschein.

© Uwe Dee/2017


 

Plapperdieplapp

 

Da plappert sie und schnattert

Ich kann sie nicht versteh’n

Mein Kopf, er brummt und rattert

Im Spiegel kann ich’s sehen...

 

Sie plaudert ohne Pause

Was will die denn von mir?

Ich find’ in meinem Hause

Keine Ruhe vor ihr!

 

Kaffeekännchen

Halt dein Rändchen...

Halt die Klappe doch mal zu.

 

Kaffeekännchen

Manche Menschen...

So, wie ich, die brauchen Ruh!

 

Sie ist nur am erzählen

Und ich versteh’ kein Wort.

Könnt’ ich noch mal neu wählen

Ich brächt sie wieder fort.

 

Zurück, wo ich sie her hab’

Holt’ eine andre mir!

Die hier, die hält mich auf Trab

Sie quasselt nur noch mehr!

 

Kaffeekännchen

Halt dein Rändchen...

Halt die Klappe doch mal zu.

 

Kaffeekännchen

Manche Menschen...

So, wie ich, die brauchen Ruh!

 

Kaffeekännchen

Halt dein Rändchen...

Halt die Klappe doch mal zu.

 

Meine Händchen

Liebes Kännchen

Könnten schütteln Dich, gib ruh!

© Uwe Dee/2017


 

Der Rosenkranzhosentanz!

 

Ein Rosenkranz, den er* benützt

Beim Beten, müde und verschwitzt....

Und ängstlich, weil er* Mist gebaut....

Ruht... Hat er* ihn hernach verstaut

In seiner Tasche, in der Hose...

Dann liegt er** dort, und zwart sehr lose.

 

Er** schüttelt sich, legt sich zurecht.

Ob das nun gut ist, oder schlecht...

Ich weiß es nicht, ist auch egal.

Auf alle Fälle, alle mal...

Tanzt dieser Kranz

Mit jedem Schritt

Zu einem ihm bekannten Hit

 

Den nur die Hose kennt Und er**....

Und vielleicht auch noch ihr Träger.

Der Träger, dieser beiden Dinge.

Auf das es ihm stets neu gelinge...

Still zu beten. Hält er* nur

Die Perlen, aufgereiht auf einer Schnur.

In seinen Händen.

 

Doch zur Zeit...

Liegt der Kranz zum Tanz bereit

In einer Tasche in der Hose

Locker dort und auch sehr lose.

Schaukelt mit dem Wiegeschritt

Des jenigen... Mit jedem Tritt.

© Uwe Dee/2017

* Der Rosenkranznutzende **Der Rosenkranz


 

Das Schreckgespinst!

 

Da huste ich

Und quäl mich rum.

Seit Wochen schon.

Ist das nicht dumm?

 

Die Bronchien sind nicht mehr frei

Es nützt kein Tiger Balm.

Und Hustenreiz ist auch dabei

Wohl durch den Tabakqualm!

 

So geht es nun den ganzen Tag

Fast vierundzwanzig Stunden.

Seit Wochen nun mit dieser Plag.

In ständig neuen Runden.

 

Hust, hust, hust, und ständig Schleim.

Und jener will ersticken...

Mich, ich könnte lauthals schrei’n...

Erschrecke mich bei Blicken...

 

Die ich in meinen Spiegel werf.

Ich glaub, es geht vorbei.

Im Kopfe schmerzt mir jeder Nerv.

Die Lunge pfeift! - Ohwei...

 

Die Lippen schmal, der Taint ist grau.

Rot sind die Rachenmandeln.

Manchmal die Fingerspitzen blau.

Der Tod will wohl anbandeln...

 

Mit mir, und jetzt, und das sehr gern.

Doch ich, ich will es nicht.

Er scheint mir nicht mehr all zu fern.

Es schmerzt mich grelles Licht.

 

Weshalb seit Wochen ich

Hier kein Gedicht mehr schrieb.

Ist das nicht fürchterlich?

Es macht mich fast betrübt.

 

Ich wünsch euch eine schöne Zeit.

Hoffe, es geht vorüber!

Das ihr mir Wohl gesonnen bleibt.

Bis wir uns sehen wieder.

 

Da huste ich

Und quäl mich rum.

Seit Wochen schon.

Ist das nicht dumm?

© Uwe Dee/2017


 

Jetzt, bald!

 

Jetzt geht es los

Jetzt ist’s soweit

Es folgt nun bald

Die Weihnachtszeit!

 

Dann futtern wir

Als ging’s um mehr!

Als kriegten Wir

Bald nichts mehr her...

 

An Süßigkeiten, Speis und Trank

Der Industrie sei hierfür Dank.

Wir füllen uns die Bäuche voll

Mit Wein und Schnaps...

Und finden’s toll.

 

Die Kinder, Sie stellen wir ruhig.

Wir schenken Ihnen viel Spielzeug.

Und sagen: “Schaut, das alles hier

Brachte der Weihnachtsmann Euch her!”

 

“D’rum nimmt es an, und klaget nicht.

Verschont uns mit einem Gedicht!

Denn von des Festes Ursprung - ne

Wollen wir lang’ schon Nichts mehr hör’n!”

 

Jetzt geht es los

Jetzt ist’s soweit

Es folgt nun bald

Die Weihnachtszeit!

 

Wir lassen es

Uns nun gut gehen.

Vergessen ist...

Das, was nicht schön.

 

D’rum bleibt Einjeder nun Zuhaus.

Wir schließen Fremde gänzlich aus.

Wir genießen die Völlerei

Und denken uns

Gar nichts dabei....

 

Das anderswo Hunger und Not

Die Menschen betteln um ein Brot.

Das Sie am Rande der Welt stehen

Nein, wirklich, wir...

Woll’n das nicht sehen!

___

 

Jetzt geht es los

Jetzt ist’s soweit

Es folgt nun bald

Die Weihnachtszeit!

© Uwe Dee/2017


 

Pustekuchen

 

Pustekuchen

Mein Gott, bin ich am Fluchen!

Wie stell ich nur

Pustekuchen denn her?

 

Ich rühre Mehl und Eier an

Verrühre dies mit Butter dann

Auch etwas Salz und Zucker ja

Das ist doch alles Wunderbar.

 

Schnell noch die Früchte mit hinein.

Frau fragt:

Was wird denn das, sag, Hein!”

Ein Pustekuchen sag ich ihr

Du wirst es sehen, schon nachher!

 

Die Frau, sie schaut mich wissend an.

Was ich als Mann nicht wissen kann

Ist, das kein Kuchen auf der Welt

Nicht einfach so zusammen hält

 

So das, wenn er erst mal erstellt

Nur Liebe ihn zusammen hält.

Auch kann man pusten wie man will

Der Kuchen fest, verhält sich still.

 

Einzig die Kerzen auf ihm drauf

Flackern, pustet man auf sie rauf!

Vereinzelt gehen sie dann aus.

Der Kuchen macht sich nichts daraus.

 

Frau lässt mich in der Küche stehen.

Sie lächelt, ja ich kann es sehen.

Sie denkt sich sicher ihren Teil.

Ich stehe vorm Ofen derweil.

 

Nach einer Stunde, ach Gott schau

Hol’ ich ihn raus, ich weiß genau

Er ist gelungen mir bestimmt

Und freue mich, so wie ein Kind.

 

Schnell puste ich in ihn hinein.

Es passiert nichts, das ist gemein!

Wo krieg’ ich ein Rezept blos her?

Für Pustekuchen bitte sehr.

 

Frau, die in der Küchentür steht

Lacht, Sie weiß wie es weiter geht. 

“Mein Lieber, Du, noch ist er heiß!

D’rum puste zu, denn eines weißt;

 

Damit man Kuchen essen kann

Muss alsbald er abkühlen dann.

 

Jeder Kuchen, er ist deshalb

Ein Pustekuchen, bis er kalt

Und essbar ist, noch warm und frisch

Gedeckt auf einem schönen Tisch

 

Dazu noch einen Pott Kaffee

Manne du, ist das nicht schee?”

 

_____

 

Pustekuchen

Mein Gott, bin ich am Fluchen!

Wie stell ich nur

Pustekuchen denn her?

© Uwe Dee/2017


 

Die Weihnachtsmannbegegnung

 

Was trippelt da und knirscht im Schnee

Ich kann es kaum erahnen..

Ist das da ein Mann?

Er steht ... Zwischen dunklen Tannen!

Und er packt, ich glaube ja.

Er bepackt einen Schlitten.

Allein im Wald. Wie sonderbar...

Denk’ ich. Da höre ich ihn bitten;

 

“Hey du davorn, du Menschenmann!

Hilf mir doch bitte -aufzuladen!

Damit sehr schnell - auf ihm dann

Dem Schlitten, sind, all die vielen Gaben!”

 

Ich denke. “Oh Gott, das hab ich nun davon.

Was steh’ ich auch hier rum.”

Doch was sag’ ich; “Ich komme schon!”

Er schaut verschmitzt mich an, und stumm.

Dann, nach einer kurzen Weile

Beginnt von neuem er - und spricht;

 

“Ich bin mein Freund - in Not und Eile!

Muss fertig sein, bevor es Licht!

Die vielen Gaben hier, schau an

Sie fiel’n von meiner Kutschen.

Hab’ sie wohl nicht gut festgetan

So taten sie verrutschen.

So hilf sie aufzuladen mir

Und fest zu zurren schnell!

Es werden danken dir dafür

Die Menschen gern’ auf dieser Welt.

Komm, hurtig, schnell, nun steige auf.

Denn ich muss mich beeilen.

So viele Kinder warten d’rauf

Das ich sie tu’ verteilen.

All die Gaben und Geschenke.

Zeitig zum Christkindfest.

Nun schau nach vorn, während ich lenke

Und halt dich nur gut fest.”

 

Und ab ging es, zu jedem Haus

Hinaus aus jenem Wald

Der Wind, er spendete Applaus

Und warm war mir statt kalt.

Saß ich doch neben dem Mann

Der Weihnachtsmann genannt.

Er erzählte mir, wie’s begann

Das Weihnachtsmärchen, wie bekannt.

Und wie im Zauber, ging vorbei

Die schöne Schlittenfahrt.

Vorbei war die Verteilerei.

Und wieder sprach der Mann mit Bart;

 

“Mein Freund, da vorn, da ist dein Haus.

Dort setze ich dich nieder.

Nun schlafe du, und ruh’ dich aus.

Im nächsten Jahr sehen wir uns wieder.”

 

Gesagt, getan, ich fiel ins Bett

Und schlief dann einen Traum.

Glaubt es mir! Ich schwör, ich wett’

Ich träumt vom Weihnachtstannenbaum.

© Uwe Dee/2017


 

Politik (er) (Innen)

 

Sie hocken jetzt in Stuben

Die ach so bösen Buben

Und Madels, der Elite....

Was machen die da bitte?

 

Sie palavern und reden.

Sie schenken nichts, und geben

Nichts - für umsonst ans Volk.

Es raucht dort im Gebälk.

 

Es geht ihnen ums ganze.

Jetzt ihre letzte Chance....

Sich nun zusamm’ zu schließen.

Auch, weil sie dieses müssen.

 

Nach der Wahl ist vor der Wahl.

Sie sitzen nun und leiden Qual

Mit wem nur koalieren nun?

Und wer von ihnen könnt’ was tun?

 

Wer wird Finanzminister jetzt?

Wer wird raus, in die Welt gehetzt?

Wer wird des Landes inneren Herr?

Wer wird des Heeres Minister?

 

Wie richten wir die Steuer ein?

Und bedenken mal die, die klein?

Oder doch nur den Mittelstand?

Wo geht die Reise hin im Land?

 

“Wir sollten, bevor wir etwas tun

Erstmal uns’re Diät erhöhen.”

 

So hör’ ich sie schon jetzt beschließen.

Das Volk wird wieder warten müssen.

Erst kommen die Politiker

Und dann kommt lange gar nichts mehr.

 

So war’s schon immer auf der Welt.

Regieren allein, tut nur das Geld.

Und dieses muss sich stets vermehren.

Ihm zu dienen, ihr Begehren.

 

Rente kann warten, Hartz 4 auch.

Schmerzt auch des armen Bürgers Bauch.

Vor Hunger wird man nicht gleich sterben.

Es geht zu vorderst um die Erben...

 

“Wer stets und gut geschaffen hat

Der soll zufrieden sein, und satt!”

 

Die anderen gedulden sich.

Klingt es auch hart und fürchterlich...

Was schert das Volk denn die Elite?

So ist es Brauch, so ist es Sitte.

 

Sind die Posten erst vergeben

Hört der Eifer auf, das Streben....

Nach gerechtem Tun und Walten.

Vier Jahre lang den Job behalten...

 

Um mehr geht’s nicht, und ging sie nie.

Die Lüge der Demokratie...

besteht darin, das Bürger denken...

Sie könn’n per Wahl Geschicke lenken.

 

Das es doch besser für sie werde.

Als wie bisher auf dieser Erde.

Und Friede herrscht, Wohlstand für alle!

Gott, welch eine Gedankenfalle!

 

“Wir woll’n nur ran, an Speck und Wein.

Ihr kleinen Leute, ihr bleibt klein.”

 

Es ist in diesem schutz’gen Spiel

Aller Politiker ihr Ziel.

Ein gutes Leben sich zu gönnen.

Und nicht ein Leben lang zu rennen...

 

Um dann am Ende mit Garaus

Festzustellen, es ist aus.

Die Rente reicht nicht! Nie und nimmer!

Der Lebensabend liegt in Trümmer!

 

“Tja, ihr dummen kleinen Leut’

Vier Jahre lang habt ihr nun Zeit!

Wählt ihr uns ab und schmeißt uns raus...

Fahr’n wir mit ‘nen Chauffeur nach Haus...

Kriegen für unser Nichtstun dann Pension.

Selbst schuld, das habt ihr nun davon.”

© Uwe Dee/2017


 

Das Licht

 

Wenn nichts mehr geht

Und Du steckst fest

Und glaubst

Das wars, das ist der Rest

Dann schau nach vorn

Denn siehe da

Mit einem mal

Ein Licht Dir nah!

 

Und dieses Licht verspricht Dir nun

Es wird weiter nach vorne gehen.

Wie es auch kommt, was auch geschieht.

Das Licht, es leuchtet Dir den Weg.

 

Springt Dir die Ampel

Mal auf rot

Bleibt so..

Als wäre sie nun tot!

Wechsel Du dann

Den Übergang.

Der kleine Umweg

Ist nicht lang.

 

Ein kleines Licht verspricht Dir nun

Es wird weiter nach vorne gehen.

Wie es auch kommt, was auch geschieht.

Das Licht es leuchtet Dir den Weg.

 

Ein jedes Leben

Es ist bunt.

Vielschichtig

Quadratiert, nicht rund.

Doch glaube mir

Dein Herzenslicht

Führt dich heraus

Aus dem Dickicht.

 

Dein eignes Licht verspricht dir nun

Es wird weiter nach vorne gehen.

Glaube Du selber nur an Dich

Dann leuchtes es und erlischt nicht.

© Uwe Dee/2017


 

Der Ballontraum

 

Ach, ich hatte einen Traum...

Watteweich und ganz bequem

Schwebte ich auf - ‘nem Ballon

Konnt’ die Welt von oben sehen.

 

Rosarot und Federleicht

Schwebten wir durch Feld und Flur

Ich lag auf ihm und saß, so weich....

Er trug mich durch das Himmelstor!

 

Von dort aus Kinder ging mein Blick

Auf euch herab - all euer Leben.

Und überall ein wenig Glück

Sah ich auf Euch danieder schweben.

 

Luftballons, viele, wie ihr

Stiegen gleichsam mit mir auf.

Wo kamen sie alle nur her?

Gleich Morgen ich mir einen kauf.

 

Denn all die rosarote Luft

Die diese Luftballone trugen

Verströmte einen schönen Duft

Mein Herz, es geriet aus den Fugen.

 

Es freute sich Euch anzusehen.

Ich freute mich, dass es Euch gibt.

Die Luftballons, sie taten drehen... Mich!

Und sagten mir; Das Leben liebt...

 

Ein jeden von uns, Euch und mich!

Und das, das hat mich sehr beglückt.

Ein andres Mal ganz sicherlich

Schwebt ihr auf ‘nem Ballon verzückt.

© Uwe Dee/2017


 

Wein oder Sekt!

 

Den Wein

Lieblich und fein...

Den lasse ich

Mir jetzt gut munden.

 

Denn Wein

So mild und rein...

Ein Glase’l voll

Lässt’s Herz gesunden.

 

Ja Wein

Rot oder weiß...

In kleinen Schlucken...

 

Er kann

Und will uns meist...

Etwas beglücken.

____

 

Doch Sekt

So sprudelnd hell...

Lässt es gescheh’n

Das man beschwipst ist.

 

Bei Sekt

Da geht es schnell...

Und man ist duun...

Das ist echt ein Witz.

 

Ja Sekt

Er beseelt fein...

Rachen und Gaumen.

 

Er ist

So wie auch Wein...

Gemacht aus Trauben.

___

 

Heute

Zum Geburtstag...

Von ihr, von ihm

Da lasst uns heben

 

Leute...

Ein Glase’l zart!

Und stoßen an

Mit gutem Reben

 

Denn

Geburtstag, den hat...

Man doch nur einmal

 

Darum

Stoßt mit mir an

Gerne auch zweimal.

© Uwe Dee/2017


 

Bald...

 

Wenn es ist kalt

Ist Weihnachten bald.

Vielleicht ist es naja

Warm, wie im letzten Jahr.

Ist auch egal

Auf jeden Fall

Es weihnachtet bald

Wir sind alle erfreut.

Kinder, gebt acht

Bald kommt die Nacht

In der Nikolaus

Einkehrt in jedes Haus.

Ihm folgt sodann

Der Weihnachtsmann

Knecht Ruprecht im Schlepp

Der kann auch sein sehr nett.

Es glitzert wenn’s schneit.

Bald ist es soweit.

Kerzen beleuchten dann

Den Weg dem Weihnachtsmann.

Und Tannengrün

Überall zu sehen

Ein Kranz oder Baum

Steht in jedem Wohnraum.

Sehr hübsch und geschmückt

Sind Tafeln gedeckt.

Und unter die Tann’

Legt bald der Weihnachtsmann

Große und Kleine...

Doch immer Feine...

Geschenke für’s Kind

Welches erfreut sie nimmt.

© Uwe Dee/2017


 

Alle Jahre wieder...

 

Hurra, es brennt nun Lichterloh.

Was mich erfreut, ich bin so froh!

Ich spüre stark, mein Herz es steht

Vollends in Flamm’ wie’s weitergeht...

Weiß ich noch nicht, doch eins bestimmt:

Ich mag dich auch, Maria Kind!

___

 

Vor langer Zeit, ich weiß nicht mehr...

Schickte der Herr es zu uns her!

In einer Krippe lag es klein.

Sollte Heiland / Erlöser sein...

In einem Stall kam es zur Welt...

Und eines weiß ich, nur das zählt:

 

Könige kamen einst zusamm’

Wollten ihm sein nun Untertan.

Huldigten es - und dankten dies...

Dem Herrn, der es zur Welt kam ließ.

Maria Kind, des Herren Sohn

War in die Welt hinein gebor’n!

___

 

Hurra, es brennt nun Lichterloh.

Was mich erfreut, ich bin so froh!

Ich spüre stark, mein Herz es steht

Vollends in Flamm’ wie’s weitergeht...

Weiß ich noch nicht, doch eins bestimmt:

Ich mag dich auch, Maria Kind!

___

 

Er nahm uns alle Last und Schuld.

Und er hatte mit uns Geduld.

Sein Leben lang, bis hin zum Tod

Nahm er uns Menschen unsre Not.

In der Stunde als dies geschah...

War er uns Menschen dennoch nah.

 

Er fuhr hinauf zu seinem Herrn

Und sprach; ich bleibe euch nicht fern.

Für alle Zeit bleib’ ich bei Euch

Geh’ ich auch heim, ins Himmelreich!

Was ich euch lehrte, all die Zeit

Haltet im Herzen - euch bereit.

___

 

Hurra, es brennt nun Lichterloh.

Was mich erfreut, ich bin so froh!

Ich spüre stark, mein Herz es steht

Vollends in Flamm’ wie’s weitergeht...

Weiß ich noch nicht, doch eins bestimmt:

Ich mag dich auch, Maria Kind!

___

 

Sein ganzes Leben schenkte uns

Jesus Christus - all’ seine Gunst.

Ein Stern, er zeigt uns auch noch Heut’

Jedes Jahr stets zur Weihnachtszeit...

Das einst für uns war auserkoren

Maria Kind für uns geboren.

 

Friede soll sein in aller Welt

So hatte er einst uns erzählt.

Und das nur Liebe diesen bringt.

Weshalb er uns die Sünde nimmt.

So sprach er einst, so spricht er heut’

Zu allen, die zu hör’n bereit.

___

 

Hurra, es brennt nun Lichterloh.

Was mich erfreut, ich bin so froh!

Ich spüre stark, mein Herz es steht

Vollends in Flamm’ wie’s weitergeht...

Weiß ich nun auch, mir ist jetzt klar;

Jesus war einfach wunderbar.

© Uwe Dee/2017


 

Zeit zu handeln

Hass und Neid

Und Elend und Leid

Soweit wie ich gucke...

Ich bin nur am schlucken...

 

Die Menschheit, sie löscht sich selbst aus.

 

Hunger und Tod

Es fehlt oft das Brot.

In sehr vielen Ländern...

Niemand will es ändern...

 

Wer reich ist, der macht sich nichts d’raus.

 

Dabei wär’ es einfach und allen ging’s gut.

Hätten wir Menschen dazu nur den Mut...

Zu teilen den Reichtum gerecht auf der Welt.

 

Dann wär’ es für alle - viel besser gestellt!

 

Kriege und Mord

An fast jedem Ort.

Und Angst und Verzagen...

Und Weinen und Klagen...

 

Der Terror beherrscht uns’re Welt.

 

Reichtum und Macht

Hält keiner in Schach.

Geht es andern auch mies...

Die Einstellung ist fies...

 

Für viele zählt nur eins - Das Geld.

 

Denn Luxus und Wahnsinn, paaren sich gern.

Der Realität - abgewendet und fern...

Könn’ sie nicht erkennen, dass andere frieren.

 

Solang’ sie nach noch mehr Macht gieren.

 

Ein gerechtes Leben

Kann es doch nur geben

Durch Lenken und Teilen...

Aufmerksam verweilen...

 

Bei denen, die abseitig stehen.

 

Die Leiden zu lindern...

Ein wenig Glück bringen...

Kann doch nur gelingen...

 

Wenn wir öfter nach ihnen sehen.

 

Gemeinsames Handeln, das bringt uns voran.

Freude am Leben, statt Trauer und Wahn...

Respekt und auch Achtung, einander gezeigt

 

Bringt Freundschaft und Frieden - Allzeit.

© Uwe Dee/2017


 

Wenn es Zeit ist

 

Unbarmherzig schlägt er zu

Der Tod, und er lässt niemals ruh!

Gott würfelt nicht

So, sagte Einstein.

Mag sein, mag möglich sein.

 

Wir sind ja Menschen nur, nicht Götter!

Doch geht wer, ist das oft sehr bitter.

Wenn Gott an seinem Reißbrett steht

Schauend hinab, wie es hier geht

Dann denk ich oft, gleich würfelt er

Und holt so mach einen zu sich her...

 

Von uns, uns Menschen, die wir leben.

Mit Vorhaben und vielen Plänen...

Nicht selten auch, grad erst geboren...

Auf seinem Würfelbrett - ganz vorn.

Nicht gleichmäßig der Reihe nach.

Nein, es ist, als spielt’ er Schach...

Er kickt Figuren sich heraus

Aus diesem Weltenirrenhaus...

 

Wann immer es ihm grad beliebt.

Wir Menschen sind dann stets betrübt...

Wir wissen nicht, wann sind wir dran.

Wann holt denn uns der Sensenmann?

Der Tod, Vollstrecker seines Herrn

Führt den Befehl aus, vielleicht gern...

Vielleicht auch nicht.

Wir könn’s nicht Wissen.

Wir wissen nur, das auch wir müssen...

Eines Tages irgendwann...

Ist ein Jeder von uns drann.

 

Und das Verdrängen bis dahin...

Macht es dann für uns so schlimm.

Doch, wenn es einen Himmel gibt

Und einen Gott, der uns so liebt...

Dann ist des Gottes Würfelspiel...

Vielleicht durchdacht mit einem Ziel...

Das die, die er zu sich bestellt.

Fortan leben in einer Welt...

 

Die besser ist als unsre hier

Und Gott sagt sich; Dich hol’ ich mir.

So ist das Würfelspiel ein Plan

Den er wohl hat.

Und Sensenmann...

Begleitet uns auf diesem Weg.

Erscheint es uns auch noch so schräg...

Und unbarmherzig, wie wir denken...

 

Er wird sein Schiff hinüberlenken...

In den Himmel, nie zur Hölle.

Und ich glaub’ das ist das tolle...

Eine Hölle gibt es nicht.

Der Tod, er bringt uns nun das Licht.

Meinem FB Freund Peter zum Gedenken

© Uwe Dee/2017


 

Herbstlich

 

 

Nebelschwaden ziehen stille

Über’s Land. Kriechen dahin.

 

Oben am Rhein, auch an der Bille...

Nach Umbruch ist des Jahressinn.

 

Laub, nun Farblich eingestimmt

Legt sich nieder auf die Erde.

Feucht die Auen, und der Wind...

Raunt leise, dass es Herbst nun werde.

 

Der Himmel ist nun grau bewölkt

Sonne lässt sich kaum mehr sehen.

Die Blütenpracht, sie ist verwelkt...

Nur einzeln trotzt Sie dem Vergehen.

 

Herbst zieht ein, breitet sich aus.

Sein Schattenreich jetzt hier und da.

Beheizt wird nun ein jedes Haus...

Denn kühl wird’s nun. Sommer war.

 

Ist es auch kühler jetzt, und nass...

Uns kann das nicht verdrießen.

 

Wir haben dennoch unsern Spaß.

Können den Herbst genießen.

 

(In diesem Sinne!)

© Uwe Dee/2017


 

Unruhige Nacht

 

Ich bin grad’ aus dem Bett gefallen!

 

Heut Abend werd’ ich mich festschnallen.

Fest an die Pfosten angekettet....

Nachdem ich mich gut zugebettet.

 

Nicht Bondage, nicht SM

 

Nein, nein, wo denkt ihr denn hin?

Es geht nur um bequeme ruh....

Mach ich beide Augen zu.

 

Doch halt, es fällt mir grade ein;

 

Mit anschnall’n geht das nicht allein.

Gurten kann sich nur per se....

Wer nicht alleine schlafen geht.

 

Ich lass’ es lieber, Gott behüte!

 

Ich lege mich in Bettes Mitte....

Heute Abend, und gib acht....

Das ich ruhig schlaf’ die Nacht.

© Uwe Dee/2017


 

Bald nun...

 

Jetzt geht sie los...

Es ist soweit.

Sie ist famos...

Die Weihnachtszeit.

 

Nee, lieber, ach, wo ist sie hin?

Manch’ Sommernacht, war doch auch schön.

Auch mancher Tag!

 

Nun wird es kalt...

Ich merk’ es schon.

Muss aus dem Wald...

Mir Brennholz holen.

 

Ach, bald liegt Schnee, und Frost und Eis...

Sie liefern uns nun den Beweis...

Gar keine Frag’!

 

Die Feuer brennen...

Im Kamin.

Und tote Hennen...

Stecken drinnen!

 

Fast ist es so, wie einst zurZeit...

Als Max und Moritz sich erfreut...

An Schabernack!

 

Auch Kaltgetränke...

Sind nun out!

Vor Öfen Bänke...

Sie wärm’ auf!

 

In Gläsern nun ist heißer Punsch.

Einjeder hat nur einem Wunsch...

Zur heil’gen Nacht!

 

Komm Chriskind du...

Und sei bereit...

Schenke uns nur...

Zur Weihnachtszeit....

 

Freude und Frohsinn, und Geduld.

Und mach uns frei, von Last und Schuld.

Ohn’ Pein und Klag’!

© Uwe Dee/2017


 

Die Wirtshausgasse

 

Er hastet durch die Straßen?

Denkt, seine Zeit ist knapp.

Er sucht die Wirtshausgasse...

Die einst beherbergt hat...

Ihn und viele andern

Vor vielen, vielen Jahren.

Man tat hier gerne landen.

Fing erst der Abend an.

___

 

Die Alte Wirtshausgasse...

Sie gibt es lang’ nicht mehr.

Die schmale Pflasterstraße...

Ist längst schon zugeteert.

Vorbei ist das Gewusel.

Einst stand hier Haus an Haus.

Und in den Wirtshausstuben

Schenkte den Wein man aus.

___

 

Die Trödler und die Händler

Sind alle nicht mehr da.

Nun hängen dort Gewänder...

Wo einst ein Wirtshaus war...

In riesengroßen Fenstern...

Die damals schief und klein.

Nun huschen die Gespenster

Durch den Palast aus Stein.

___

 

An den Wänden Regale

Und in den Gängen auch...

Sie alle voll mit Ware...

Doch Niemand, der sie kauft.

Das alles sieht der Läufer

Der durch die Scheiben lugt.

Nirgends zu seh’n ein Käufer!

Das macht ihn sehr betrübt.

___

 

Was war sie doch gemütlich

Die gute alte Zeit!

Zwar rau, und doch auch sittlich.

Hier hat man sich erfreut.

Man tanzte hier und lachte.

Traf sich oft auf ein Bier.

Nun stellt er fest ganz sachte...

Die Zeit, sie gibt’s nicht mehr.

___

 

In all den vielen Jahren...

Hat sich der Wind gedreht.

Wo einst die Menschen waren...

Kein Haus mehr an Haus steht.

Es zählt nur schnöder Mamon...

Der Profit und das Geld.

Gehetzt rennt er nun davon.

Ihn hier nun nichts mehr hält.

© Uwe Dee/2017


Zuhause

 

Mein Domizil
Das liegt in meiner Heimat.

Mein Domizil
Ja da bin ich Zuhaus.

Mein Domizil
Es liegt in einer Straße.
Mein Domizil
Liegt mitten in der Stadt.

Ein reges Treiben und Bewegung viel
Durch Arbeit, Freud und Spaß und Spiel
Erlebe ich und freue mich daran.

Ein reges Treiben und Bewegung viel
Durch Arbeit, Freud und Spaß und Spiel
Hier stehen alle Menschen noch zusamm'

 

Mein Domizil
Das liegt in meiner Heimat.

Mein Domizil
Ja da bin ich Zuhaus.

Mein Domizil
In ihm erfahr ich Friede.
Mein Domizil
Schenkt mir Geborgenheit.

 

Da kann ich tun und lassen was ich will.
Denn mein Zuhaus, mein Domizil
Lässt mich zur Ruhe kommen immer dar.

Da kann ich tun und lassen was ich will.
Denn mein Zuhaus, mein Domizil
Ist, wenn auch klein, einzig und wunderbar.

 

Mein Domizil
Das liegt in meiner Heimat.

Mein Domizil
Ja da bin ich Zuhaus.

 

Mein Domizil
Hamburg du meine Perle.
Mein Domizil
Du bist das Tor zur Welt.

 

Es ist ein ständig kommen und auch gehen.
Menschen sind überall zu sehen
In Kneipen und Cafe's am Straßenrand.

Es ist ein ständig kommen und auch gehen.
Menschen sind überall zu sehen

Mein Hamburg du, du wunderbares Land.
© Uwe Dee/2019


 

Traumhaft

 

Und da gehst du
In meinem Herz da macht es peng
So schön, das habe lang ich nicht gesehen.

 

Es kommt der Tag
Da bin auch ich ganz frisch verliebt.
So wird es sein.
Dann bin nicht länger ich betrübt.
Zwar werd' ich älter Stund um Stund
Doch bin noch fit ich und gesund.
Zeigt das Alter auch seine Spuren.
Ich habe längst noch nicht verloren.

 

Du schöne Maid
Komm, geh doch heute mit mir aus.
Das wünsch ich mir
Doch weiß ich auch, da wird nichts draus.
Du überquerst die Straße nun
Kommst auf mich zu, was soll ich tun?
Ich weiß es nicht, und bleibe still.
Auch, wenn ich ganz was andres will.

 

Und da gehst du
In meinem Herz da macht es peng
So schön, das habe lang ich nicht gesehen.

 

In meinem Bauch
Da dreht sich alles nun im Kreis.
Das Fieber steigt
Und mir wird wechselnd kalt und heiß.
Das hab' ich lange nicht erlebt.
Mir ist, als wenn die Erde bebt.
Nun bleibst du stehen und schaust mich an.
Ein Blick, der echt verzücken kann..

 

Du schöne Maid
Komm, geh doch heute mit mir aus.
Das wünsch ich mir
Und ja, vielleicht wird was daraus.
Ich sprech dich an und sag es dir.
Nun stehst du ganz nahe vor mir.
Dein Lächeln, es verzaubert mich.
Und du sagst ja, warum denn nicht.

 

Und da gehst du
In meinem Herz da macht es peng
So schön, das habe lang ich nicht gesehen.

 

Es kommt der Tag
Da bin auch ich ganz frisch verliebt.
So wird es sein.
Dann bin nicht länger ich betrübt.
Zwar werd' ich älter Stund um Stund
Doch bin noch fit ich und gesund.
Zeigt das Alter auch seine Spuren.
Ich habe längst noch nicht verloren.

 

Es kommt der Tag
Da bin auch ich ganz frisch verliebt.
So wird es sein.
Dann bin nicht länger ich betrübt.
Zwar werd' ich älter Stund um Stund
Doch bin noch fit ich und gesund.
Zeigt das Alter auch seine Spuren.
Ich habe längst noch nicht verloren.

© Uwe Dee/2019


 

Glück

 

Halihalo

Viel Licht und Sonnenschein

Halihalo

Dringt in das Herz dir ein.

 

Halihalo

Öffne die Herzenstür

Halihalo

Das Glück, es will zu Dir!

__

 

Zwei Freunde wollten tanzen geh’n.

Allein’ ließen sie mich nicht steh’n.

Sie nahm’ mich mit die letzte Nacht

Dann sah ich dich, es hat gekracht!

 

Mein Herz erwärmte sich sogleich

Und meine Knie Butterweich...

Als ich dich steh’n sah an der Bar

War eines für mich sonnenklar:

 

“Halihalo

Viel Licht und Sonnenschei

Halihalo

Dringt in das Herz dir ein.

 

Halihalo

Öffne die Herzenstür

Halihalo

Das Glück, es will zu Dir!”

__

 

Ich sagte: komm doch, tanz mit mir.

Deineswegen, bin ich hier.

Du sahst mich an und hast gelacht.

Wir tanzten durch die ganze Nacht.

 

Meinen zwei Freunden danke ich.

Ohne sie gäbe es dich nicht.

Ein Stern ging auf, heut’ Nacht mit dir...

Als ich herein kam, durch die Tür.

__

 

Ihr zwei habt mir das Glück gebracht

Als ihr mich mitnahmt, letzte Nacht...

Und ihr habt mir beide gesagt:

“Wir machen heut’ die Nacht zum Tag.

 

Halihalo

Viel Licht und Sonnenschein

Halihalo

Dringt in das Herz dir ein.

 

Halihalo

Öffne die Herzenstür

Halihalo

Das Glück, es will zu Dir!”

__

 

“Halohalo

Was kann den schöner sein?

Halihalo

Ist kein Mensch mehr allein.

 

Halihalo

Das Glück wartet auf dich...

Halihalo

Bei Wein und Sternenlicht.

 

Dein Herz erwärmt sich ja sogleich

Die Knie werden Butterweich...

Siehst du Sie oder ihn im Raum.

Und schon beginnt ein schöner Traum.

 

Den halte fest, solang’ es geht.

Vielleicht ist’s morgen schon zu spät.

Ein Traum er wird zur Wirklichkeit

Wenn du es willst für alle Zeit.”

© Uwe Dee/2017


Das Schneeflockengespräch!

 

“Wer bist denn du?

Wo kommst du her?

Was willst denn du...

Schon wieder hier?

 

Warst du nicht auch im letzten Jahr...

Als es kalt wurd’ - aufeinmal da?”

 

“Ich bin der Schnee!

Was denkst denn du?

Und nun deck ich...

Die Erde zu!

 

Es darf sich ausruh’n die Natur...

Deswegen bin - ich wieder hier!”

 

“Da fällt mir ein...

Stets, wenn du kommst...

Gibt es Glühwein...

Und Weihnachtskunst!

 

Du breitest dich frohlockend aus...

Bringst Kerzenlicht - uns nun ins Haus.”

 

“Ja, so bin ich...

Ich schreit vorweg!

Auch hab ich Eis...

Noch im Gepäck!

 

Schneemänner kann man aus mir bau’n!

Auf mir rodeln - ist auch ein Traum!”

 

“Kindern bringst du...

Die helle Freud’.

Den Älteren...

Auch manches Leid!

 

Schnell prellt man sich ein Arm, ein Bein...

Bricht man auf deinem - Eise ein!”

 

“Das kann gut sein!

Doch überwiegt...

In meiner Zeit...

Was man nicht sieht!

 

In jeder Flocke, die ich schenk...

Da steckt ein Stern - Euch zu Gedenk!

 

Schau mal auf mich!

Schau genau hin!

Wo weise ich...

Denn wohl drauf hin?

 

Ist erst die Jahreslängste Nacht...

Ist es ein Stern - der euch bewacht!”

 

“Dann ist es Weihnacht

Ja, okay...

Anmutig, bedacht...

Ich versteh....

 

Dein Flockenspiel stimmt uns sanft ein...

Auf Heil’ge Nacht - und Christkindlein!”

© Uwe Dee/2017


 

Ordnung muss sein!

 

Wo ist denn was?

Und was ist wo?

Und überhaupt und sowieso;

 

Gerät die Welt dir aus der Bahn

Dann fang einfach von vorne an!”

 

Der Schreibtisch ist noch aufgeräumt

In der Spüle - das Wasser schäumt

Und das Geschirr, es soll gleich baden

Doch halt, es muss noch etwas warten.

 

Es klingelt grad das Telefon.

Wo stand den vorhin es noch rum?

So geh am Schreibtisch ich es suchen...

Und bin schon innerlich am fluchen.

 

Nun wird das Wasser wieder kalt.

Und das Geschirr, schmutzig und alt...

Von Gestern noch, verkrustet heiter.

Derweil klingelt es wo weiter!

 

Nicht unter dem Stapel Papier.

Denn Gestern noch, da lag es hier.

Auch nicht unter dem daneben.

Es wird wohl ganz woanders liegen.

 

Eifrig gesucht, und nicht gefunden.

Ich geb es zu, ganz unumwunden...

Fange ich was zu suchen an....

Dann bricht das Chaos aus sodann.

 

Papier von hier nach da geräumt.

Und schon bin ich es, der hier schäumt...

Nicht mehr das Wasser in der Küche.

Nein, das Telefon ich suche.

 

Schublade auf, hinein geschaut.

Gleich noch Papier darin verstaut.

Und wieder zu. Und dann die zweite....

Da schellt es an der Türe Leute!

 

Ich geh, und schaue nach, wer da.

Der Postbote, das war ja klar.

Wollt’ nicht zu mir. Wollt’ nur ins Haus.

Zur Nachbarin, dann wieder raus.

 

Ich nicke nur, und schließ die Tür.

Denn jener wollt’ ja nicht zu mir.

Und geh zurück ins Arbeitszimmer.

Was wollt’ ich denn? Ich weiß es nimmer!

 

Das Telefon derweil, ist stumm.

Liegt immer noch irgendwo rum...

Zwischen Zeitschriften und Papieren

Die vollends meinen Schreibtisch zieren.

 

Mit einer Hand wisch ich sie runter.

Auf den Boden. - Denn, so mitunter...

Liegt zu oberst, dann, was unten.

Und ja, nun hab ich es gefunden.

 

Das Telefon ist wieder da.

Nichts ist mehr so, wie’s vorher war.

Das Chaos hat sich ausgebreitet

Das Spülwasser nun auch erkaltet.

 

Erst mal ‘n Kaffee jetzt, ganz frisch.

Abgesetzt, auf dem Schreibtisch...

Und mich daneben, in den Sessel.

Dann denk ich mir; Uwe, du Schussel....

 

Wo ist denn was?

Und was ist wo?

Und überhaupt und sowieso;

 

Gerät die Welt dir aus der Bahn

Dann fang einfach von vorne an!”

© Uwe Dee/2017

 


 

Bim Bam

 

Bim Bam, Bim Bam
Hipp Hipp Hurra!
Bim Bam, Bim Bam
Ich bin nun da!

 

Bim Bam, Bim Bam
Lass mich herein!
Bim Bam, Bim Bam
Will bei dir sein!

 

“Ich bin der Winter - in aller Pracht
Habe dir auch den Schnee mitgebracht...
Er lässt sich formen, schau nur mal hin...
Ein Schneeglöckchen - es macht Bim Bam Bim.”

 

Bim Bam, Bim Bam
Ein Glöckchen, es klingt.
Bim Bam, Bim Bam
Hörst du wie es singt?

 

Bim Bam, Bim Bam
Es läutet ganz still.
Bim Bam, Bim Bam
Was es wohl will?

 

“Bald kommt das Christkind. Es will zu dir
Eines Nachts steht es -vor deiner Tür...
Lass es herein, lass es nicht allein...
Es möcht’ in deinem Herzen nur sein.”

 

Bim Bam, Bim Bam
Ein Engelschor singt.
Bim Bam, Bim Bam
Lieblich und beschwingt.

 

Bim Bam, Bim Bam
Uns freudvolle Zeit.
Bim Bam, Bim Bam
Bald ist es soweit!

 

“Dann ist es Weihnacht, es ward geboren
Ein kleines Kind - für uns auserkoren...
Frierend im Stall - gewärmt nur von Stroh...
Nehmen wir's an, machen's glücklich und froh!”

 

Bim Bam, Bim Bam
Hipp Hipp Hurra!
Bim Bam, Bim Bam
Nun ist es da!

 

Bim Bam, Bim Bam
Uns friedvolle Zeit.
Bim Bam, Bim Bam
Alle Ewigkeit!

© Uwe Dee/2017


Wechselzeit

 

Nun schon fast vorbei

Ausgeweidet und alt.

Das Neue, es macht

In der Zukunft noch halt.

Das Alte, es zuckt

Schwächelt nun vor sich her.

Das Neue, es drängt

Förmlich, ins Jetzt und Hier.

 

Bald ist es soweit

Das Alte vergangen.

Das Neue

Kaum, das es hat angefangen

Rennt durch die Zeit

Sich selber verzehrend.

Zum Ende hin

Ist es dann wieder verherend.

_____

 

Wir stehen von neuem

Vor Neuem und Alten.

Und beide

Sie können es selbst kaum aushalten

Möchten beginnen

Und enden, und tauschen.

Wir werden uns

Zum Geschehen hin berauschen.

 

Euch einen schönen Jahreswechsel!

© Uwe Dee/2017


Marie..

 

Marie.. Marie..

Du warst grad’ 17 Jahr.

Marie.. Marie

Bist nun fort, nicht mehr da.

 

Marie.. Marie..

Tanzen wolltest Du gehen.

Marie.. Marie..

Seither blieb die Zeit stehen.

___

 

Es kam ein Auto angebraust.

Du warst auf dem Wege nach Haus.

Es fuhr Dich um, ließ Dich allein...

Sterbend zurück, auf kaltem Stein.

___

 

Marie.. Marie..

Als Du Kind warst, noch klein.

Marie.. Marie..

Wollst’ erwachsen Du sein.

 

Marie.. Marie..

Dein Lachen, Dein Gesicht.

Marie.. Marie..

Kann vergessen Dich nicht.

___

 

Es war noch hell, g’rade mal zehn.

Man sah dich aus der Disco gehn.

Doch niemand sah, was dann geschah.

Du warst allein, Ich war nicht da.

___

 

Marie.. Marie..

Sag mir, wo bist Du hin?

Marie.. Marie..

Fort ist mein Lebenssinn.

 

Marie.. Marie..

Du fehlt mir doch so sehr.

Marie.. Marie..

Wenn’s doch nie gescheh’n wär!

___

 

Ich trauer um Dich jeden Tag.

Ich weiß nicht, wie ich das ertrag.

Ich glaube, mein Herz, es zerbricht..

Für Dich brennt hier ein Kerzenlicht.

 

Ich komme zu Dir irgendwann.

Wir fangen dann noch einmal an.

Von vorn beginnt dann unser Glück.

Ich, Du mein Herz’l hab Dich lieb.

___

 

Marie.. Marie.....

 

Marie.. Marie.....

© Uwe Dee/2018


Reise zu den Planeten

 

Komm heut' zu mir..

Wir beide reisen dann durch unsre Welt.

Komm, schnell hier her..

Planetentanz wird sein, am Himmelszelt.

 

Hell steht der Mond..

Am Firmament, er lädt uns zu sich ein.

Glaub' mir, es lohnt..

Sich auch für Dich, Enttäuscht wirst du nicht sein.

____

 

Neptun und Pluto halten Wacht.

Die Venus wiegt zum Takt sich sacht.

Zuerst fliegen wir zwei zum Mars

Ruhen dort aus und haben Spaß.

 

Jupiter winkt zu uns herab.

Sein größter Mond hält ihn auf Trab.

Schauen wir hoch und zu ihm hin

Können wir Eisfontänen sehen.

____

 

Komm heut' zu mir..

Wir beide reisen dann durch unsre Welt.

Komm, schnell hier her..

Planetentanz wird sein, am Himmelszelt.

 

Hell steht der Mond..

Am Firmament, er lädt uns zu sich ein.

Glaub' mir, es lohnt..

Sich auch für Dich, Enttäuscht wirst du nicht sein.

____

 

Liebe allein lässt es geschehen.

Sobald zwei Menschen sich verstehen.

Das Universum hüllt sie ein.

Sag mir, was könnte schöner sein?

 

Es tanzen die Planeten, schau

Nur für uns zwei, ich weiß genau

Auch Dir wird es gefallen ja

Denn Liebe, sie ist wunderbar.

____

 

Komm heut' zu mir..

Wir beide reisen dann durch unsre Welt.

Komm, schnell hier her..

Planetentanz wird sein, am Himmelszelt.

 

Hell steht der Mond..

Am Firmament, er lädt uns zu sich ein.

Glaub' mir, es lohnt..

Sich auch für Dich, Enttäuscht wirst du nicht sein.

© Uwe Dee/2018


 

Rein-Raus

 

Rein und raus
Rein und raus..
So geht es oft zu.
Rein und raus
Rein und raus..
Ja, was denkst denn jetzt du?

 

Erstmal rein Und dann raus..
Und das zu jeder Zeit.
Ja, dazu sind wir alle
Ständig bereit.

 

Steh’n wir morgens auf, ja, schon dann geht es los.
Ein Spurt in die Küche, fast noch nackt, nur in Hos’.
Die Kaffeemaschine will angestellt sein..
Das Bad ruft, wir hüpfen schnell dort hinein.

 

Rein und raus
Rein und raus..
So geht es oft zu.
Rein und raus
Rein und raus..
Ja, was denkst denn jetzt du?

 

Erstmal rein Und dann raus..
Und das zu jeder Zeit.
Ja, dazu sind wir alle
Ständig bereit.

 

Es folgt das Bekleiden nun; “Was zieh’ ich an”.
Vor dieser Entscheidung - stehen Frau und Mann.
Schranktür auf, wieder zu, und noch einmal auf.
Das ist Ritual - und auch Tagesablauf.

Rein und raus
Rein und raus..
So geht es oft zu.
Rein und raus
Rein und raus..
Ja, was denkst denn jetzt du?

Erstmal rein
Und dann raus..
Und das zu jeder Zeit.
Ja, dazu sind wir alle
Ständig bereit.

 

Nach dem Frühstück ergibig, kann der Tag beginn’
Wenn man vorher nur wüsst’ - wo sind die Schuhe hin.
Nicht im Schrank auf dem Flur, unterm Sessel wogar?
Eine Wohnung ist groß, ach, da sind sie ja!

___

 

Mit dem Auto zur Arbeit, bloß nicht zu spät.
Kann ja sein, das man, auf der Autobahn steht.
Ist es Stau, dann geht es - nicht mehr vor und zurück.
Doch meist’ geht es voran, und wir haben Glück.

 

Rein und raus
Rein und raus..
So geht es oft zu.
Rein und raus
Rein und raus..
Ja, was denkst denn jetzt du?

 

Erstmal rein
Und dann raus..
Und das zu jeder Zeit.
Ja, dazu sind wir alle
Ständig bereit.

 

Ist es Dienstschluss, wir freu’n uns, nun haben wir Spaß
Schnell noch mal in die Stadt, jetzt geben wir Gas.
Käffchen hier, Kuchen da, und auch schoppen gehen.
Hier rein, und dort raus. Das finden wir schön.

 

Rein und raus
Rein und raus..
So geht es oft zu.
Rein und raus
Rein und raus..
Ja, was denkst denn jetzt du?

 

Erstmal rein
Und dann raus..
Und das zu jeder Zeit.
Ja, dazu sind wir alle
Ständig bereit.

 

Spät am Abend, wie könnte es denn anders sein?
Da ruft uns das Bett - und wir klettern hinein.
Vielleicht ruft auch die Liebe, wer weiß das genau?
Und es summen im Akt nun, dazu Mann und Frau.

 

Rein und raus
Rein und raus..
So geht es oft zu.
Rein und raus
Rein und raus..
Ja, was denkst denn jetzt du?

 

La La La La La La..
Und das zu jeder Zeit.'
La La La, La La La
Dazu sind wir bereit.
© Uwe Dee/2018


 

Die fünfte Jahreszeit

 

Helau
Wir trinken ein’..
Denn jetzt ist Narrenzeit!
Helau
Wir trinken ein’..
Wir halten uns bereit...
 

Im ganzen Land geht nun die Sausse los.
Ohne Fasching, was machen wir da bloß?
 

Alaf
Nun wird es bunt..
Heut Nacht, da tanzen wir!
Alaf
Wir machen's bunt.
Es geht bis früh um Vier.
 

Wir dreh’n im Kreise uns, bis nichts mehr geht.
Bis auch der letzte liegt, statt das er steht!

Hallo
Im Karneval..
Da toben wir uns aus.
Hallo
Im Karneval..
Da bleibt niemand Zuhaus.
 

Wir stellen auf den Kopf die ganze Welt!
Weil doch im Karneval nur eines zählt.
 

Hurra
Wir trinken ein’..
Denn jetzt ist Narrenzeit!
Hurra
Wir trinken ein’..
Wir halten uns bereit...
 

Im ganzen Land geht nun die Sausse los.
Ohne Fasching, was machen wir da bloß?
 

(Hola, was geht denn hier ab?)
© Uwe Dee/2018


 

Neues von "Ich & ich"

 

Mein Gott,Uwe, was ist geschehen?”

 

Was ist denn los? Ich bin doch da!”

 

Ich find’ das Leben, es ist schön?”

 

Freu Dich! Das ist doch wunderbar!”

 

Ja, aber schaue ich zurück
Ertrug im Leben ich viel Leid!”

 

Nun, das Leben hält zum Glück
Doch Schönes auch für uns bereit!
Nimmst du es auf, gehst damit um
Und lachst du in den Tag hinein..
Verblasst das Leid, und es wird stumm.
Ist das nicht auch ein Grund zum freuen?”

 

Du, hör mal, sag, hält sie denn an?
Die Freude, die ich grad verspür?”

 

Ich bin nicht Gott, ich weiß nicht wann..
Dein Selenschmerz schreit auf in Dir!
Nur eines du, höre mir zu..
Denn eines weiß ich ganz genau.
Ich bin doch eigentlich auch Du.
Ich halte nichts von Nabelschau!
Wenn Du Dich orientieren kannst..
Ein kleines Wenig nur an mir..
Dann verfestigt sich der Glanz..
Hält Einzug, hälst Du auf die Tür..
Die Tür hinein zu Deinem Herzen.”

 

Was Du nicht sagst, ich denke grad’
Du neigst dazu mit mir zu scherzen!”

 

Nein, mein Freund, was öd und fad...
Lässt hin zum Guten sich stehts wenden.”

 

Du, Uwe Du, dann lass’ uns frei von Klag’
Das Gespräch hier - für Heut’ beenden.”

 

Klar, auch Dir noch einen schönen Tag!”

© Uwe Dee/2018


 

Spaziergang am Deich

Schau doch mal dort
Da läuft ein Schwein
Jetzt läuft es fort.
Lass ‘s Schauen sein!

Und vies a vies
Da steht ‘ne Kuh
Siehst Du sie? Siehst..
Grad’ macht sie Muh!

Ein Zieglein zickt..
So vor sich her!
Hast es erblickt?
Dort noch viel mehr.

Hier auf dem Deich da stehen wir.
Um uns herum, all das Getier.
Die Möwen kreischen, das es kracht
Und unser Herz ist es - das lacht!

Ein Schäfchen määht..
Nach der Mama!
Siehst Du, es steht
Beim Schafpapa!

Da vorn, ein Hund
Er bellt entzückt.
Sein Herrchen – rund.
Hast sie erblickt?

Ein Kätzchen klein..
Es liegt im Tau.
Schläft wohl gleich ein.
Siehst Du dort? Schau!

Hier auf dem Deich da stehen wir.
Um uns herum, all das Getier.
Die Möwen kreischen, das es kracht
Und unser Herz ist es - das lacht!

Ein Heuler liegt
Im Wattenmeer
Schau hin, er sieht
Grad’ zu uns her!

Ein Fischlein springt
Schau dort, nein da.
Nun ist es fort.
Wo's grad’ noch war.

Eine Frau will
Wohl schwimmen gehen
Siehst Du sie still
Am Ufer stehen?

Hier auf dem Deich da stehen wir.
Um uns herum, all dasGetier.
Die Möwen kreischen, das es kracht
Und unser Herz ist es - das lacht!

(So schön kann ein Deichspaziergang sein!)
© Uwe Dee/2018

 

 


Der Wendehals

 

Da dreht er sich, und spricht und schreit
Obgleich er weiß. dass er nicht bleibt..
Er hofft, es möge wenden sich..
Das Blatt für ihn, bald hoffentlich.
So sagt Er Nein erst, dann doch Ja
Was einst gelogen, das wird wahr..
Und was das Wahre war, vor Stunden..
Hat schon im Geist Er überwunden.
Die Wahrheit, sie, er weiß genau I
nteressiert gar keine Sau.
Sie lässt sich drehen und verbiegen.
Nur eines will Er, Er will siegen.
Als Sieger heim gehen, und gekröhnt.
Auf dass es finanziell sich lohnt..
Für Ihn, und füll’n sich seine Taschen..
Will möglichst viel davon erhaschen.
So überzeugt Er sein Gefolge
Denn Er weiß, Er geht in Balde..
Wieder in die weite Welt.
Die Taschen vollgefüllt mit Geld.
Und sein Gefolge bleibt Daheim
Mit all den Phrasen, wie gemein..
Die Er gedroschen, über Wochen.
Sie sind ihm auf den Leim gekrochen.
Er tönte rum, sie glaubten ihm.
Auch warf er ja nicht alles hin.
Brosamen hat Er doch verteilt..
Mit allem hat Er sich beeilt.
Und Gutes für das Volk erwirkt.
Er glaubt, Er geht hervor gestärkt.
Doch wird die Zukunft erst entscheiden..
Ob ziehen darf er, oder muss bleiben.
(Na, von wem ist hier die Rede? Dem Wendehals natürlich)
©Uwe Dee/2018

Das Leben

 

Hey ja, was springt denn hin und her
Es ist das Leben, das wir lieben.
Hinauf und abwärts, und noch mehr..
Es dreht nach hier, und dann nach drüben.
Es dreht sich vor, doch nie zurück!
Es dreht sich einfach immer weiter.
Verteilt hier und da sein Glück.
Manchmal betrübt, doch meistens heiter!
Man mag es glauben oder nicht;
Ein jeder Mensch, er trägt in sich ein Licht.
Holla, ist es im Leben auch mal dunkel
Ganz sicher wird es wieder hell.
Wir wissen doch, dass Nachts die Sterne funkeln..
Vergeht so manche Nacht auch viel zu schnell.
Es kann durchaus sein, das es hagelt.
Vielleicht begrüßt uns Sonnenschein!
Scheint uns ein Morgen auch vernagelt..
Wie er, so wird es doch nicht immer sein.
Man mag es glauben oder nicht;
Ein jeder Mensch, er trägt in sich ein Licht.
Steht auch der Tod am Ende unsres Lebens..
Klopft an die Tür, und will ins Haus..
Dann mag doch sein, es ist nur sein Bestreben..
Uns zu führ’n, aus dieser Welt hinaus.
Ein neues Leben mag dann warten
Auf uns, wir wissen es doch nicht.
Vielleicht ist es der Edengarten..
Von dem die ganze Menschheit spricht.
© Uwe Dee/2018

Schlagerrückblick

 

Ach, die schönen alten Hits
Ich hör sie gern, sind sie auch alt.
Denn eins ist wahr, ist echt kein Witz..
Sie gaben einst uns sehr viel Halt.
Lolia und der Peter A., der Freddy, Ronni, die Mathieu..
Sie alle waren wunderbar, sie sangen, tat das Herz auch weh..
Weil Leid und Kummer es erdrückten...
Mit ihren Songs - sie uns beglückten.
Von Reisen übers ferne Meer
Von Sehnsucht und von Liebesleid..
Dileila - klingt mir noch im Ohr..
So ging es über lange Zeit.
Der Bernhard B und auch der Kaiser, die Gitte und die Dalia..
Später auch der Rio Reiser, sie alle waren wunderbar.
Sie lullten ein uns mir Gefühlen...
Und taten gern ihr Lied uns spielen.
Ach, die schönen alten Hits
Ich hör sie gern, sind sie auch alt.
Denn eins ist wahr, ist echt kein Witz..
Sie gaben einst uns sehr viel Halt.
Und kullerten auch mal die Tränen, rannen Wangen uns hinunter..
Ich glaub, ich muss es nicht erwähnen, die meisten Songs hielten uns munter.
Sie ließen lachen uns und träumen..
Und manchmal halt eben auch weinen.
Nicht alle habe ich genannt
Namentlich sinds nur ein paar.
Doch ihre Lieder sind bekannt..
Evergreens - echt wunderbar.
© Uwe Dee/2018

Ostern bald
Wir werden bald
Wieder beglückt.
Es hat im Wald
Sich wer versteckt.
Es ist der Osterhase und er bringt...
Eier, so bunt
Wie das Frühjahr.
Marzipanrund
Das ist doch klar.
Und er versteckt sie nun für jedes Kind.
Die Kleinen suchen
Dann im Freien.
Anschließend Kuchen
Das muss sein.
Für Vater, Mutter, Oma, Opapa...
Zum Kaffee sitzen
Alle dann
Im Wohnzimmer
Wieder zusamm’
Es ist dann so, wie es schon immer war.
Das Osterfest
Soll Freude bringen.
Wo es sich lässt
Da darf man singen...
Das neue Jahr begrüßen wir erfreut.
Zum Abend hin
Ein Feuer dann.
Uns steht der Sinn
Nach Neuanfang...
So war es stets, so ist es auch noch heut.
____
Wir werden bald
Wieder beglückt.
Es hat im Wald
Sich wer versteckt.
© Uwe Dee/2018

Krebs

 

Schau ich zum Himmel rauf
Dann wird mir klar.
Zwar bist Du fort
Doch bist Du mir so nah.
Bist Du auch nicht mehr hier
Du bist bei mir!
Denn weißt du Schatz
Du fehlst mir gar so sehr.
Denn Du gingst fort ganz einfach so
Der Himmel brannte lichterloh.
Wir konntens alle nicht verstehen
Als Du tatst gehen.
Doch scheint die Sonn’ am Himmelszelt
Ist mir, als hätt’st Du sie bestellt
Für uns, damit wir unbetrübt..
Wissen, auch Du hast uns geliebt.
Schau ich zum Himmel rauf
Dann wird mir klar..
Zwar bist Du fort
Doch bist Du mir so nah.
Bist Du auch nicht mehr hier
Du bist bei mir!
Denn weißt du Schatz
Du fehlst mir gar so sehr.
Der Krebs, er holte Dich, einst über Nacht.
Tags zuvor hatten wir zwei noch gelacht.
Nicht wissend, das er da war, Sonnenschein..
Denk ich zurück, dann fang ich an zu wein’..
Die Kinder werden ohne Dich nun groß.
Der Kleine sitzt sehr oft auf meinem Sch0ß.
Er fragt nach Dir und schaut mich dabei an
Mir fällt nur eins ein, was ich sagen kann.
Schau mal zum Himmel rauf
Dann wird dir klar..
Dort in den Wolken
Da ist die Mama!
Ist Sie auch nicht mehr hier
Nicht mehr bei Dir..
Sie hat dich lieb, mein Kind
Bitte, glaub’ mir.
Die Große, sie macht grad ihr Abitur.
Und oft weint sie, denn Du fehlt ihr auch sehr.
Studieren will sie gehen Medizin.
Sie kommt nach Dir Schatz, Du, ich kann es sehen.
Wir drei sitzen am Grab, denken an Dich
Und jeder zündet an, für Dich ein Licht.
Du fehlst uns Schatz, das sagen wir zu Dir
Und Du antwortest; "Schaut mal hoch zu mir.
Schaut mal zum Himmel rauf
Dann wird Euch klar..
Zwar bin ich fern
Doch bin ich Euch sehr nah.
Ich hab’ Euch lieb..
Das glaubet mir
Seid nicht betrübt.
Ich wache hier."
© Uwe Dee/2018

Die Fingerhüte

 

Ich trage einen Hut
Der steht mir nicht nur gut.
Nein, er mich auch beschützt..
Und damit er mir nützt!
Brauch’ zwei mal Vier davon
Nur das allein macht Sinn.
Hab’ ich erst alle Acht..
Dann bin ich es der lacht.
Neulichs, da saß ich auf der Couch.
Auf einmal, da machte es autsch..
Im kleinen Finger steckte tief..
‘Ne Nadel, die Schmerz hervorrief.
Einen Tag später saugte ich...
Meinen Teppich, das vergeblich.
Es blinkte, und ich kniete mich..
Da gab es wieder einen Stich!
Gestern, da stach mich Nummer Drei.
Auch die Nadel, sie lag nicht frei.
Sie lag versteckt im Sesselgrund..
Nun langsam wird es mir zu bunt.
Wo komm’ die Nadeln alle her?
Mir scheint, ein großes Nadelmeer..
Tat sich mir auf, in meinem Haus..
Macht sich nun einen Spaß daraus..
Mich zu picksen, wo’s immer geht.
Doch noch ist es ja nicht zu spät..
Denn ich fand einen Fingerhut..
Und der tut meinen Fingern gut.
____
Ich trage einen Hut
Der steht mir nicht nur gut.
Nein, er mich auch beschützt..
Und damit er mir nützt!
Brauch’ zwei mal Vier davon
Nur das allein macht Sinn.
Hab’ ich erst alle Acht..
Dann bin ich es der lacht.
© Uwe Dee/2018

Regen

 

Früh am Morgen
Draußen - leicht tröpfeln die Tropfen, sie tropfen hinab.
Mein Haar nicht mehr gewellt, ist nass jetzt, und glatt.
Wieder daheim angekommen, steh ich da, etwas benommen.
Hab’ wohl von den Tropfen - zuviel abbekommen.
Doch nix da jetzt mit klag’ und stöhnen. Leiden nun in allen Tönen.
Greife fix und schnell zum Fön, und fange an mein Haar zu drehn.
Schon bald siehts wieder lockig aus. So bleibt es auch, ich bleib Zuhaus.
Stunden später am Abend
Draußen - leicht tröpfeln die Tropfen, sie tropfen hinab.
Bis spät in die Nacht. Langsam hab’ ich sie satt.
© Uwe Dee/2018

 

Noch fieser!

Blei in den Beinen
könnte man meinen
Wenn nach langem Tag
Ein Wadenkrampf dich plagt.

Der Krampf, er spricht:

„Ich bin der Wadenkrampf, dir Plage!
Ich beiße dir gern in die Wade
Verdreh die Füße dir bei Nacht
Und halte dich die Nacht lang wach.

Auf spitzen Zehen
Sollst du gehen
Bitte den Fuß fest niederdrücken.
Auch, wenn dich arg die Schmerzen zwicken."

Die Schmerzen, sie sagen:

„Hey – der Krampf ist da!
Wir Schmerzen, ach, wie wunderbar
Dürfen ihm nun assistieren
Kriech' du derweil auf allen Vieren

Beim Barte des Propheten
Die Füße, die verdrehten -
Sie tun nun höllisch weh.
Versuche nur zu stehen!"

Du denkst;

„Verfluchter Schmerz lass sein!
Kommt, Krämpfe geht jetzt heim.
Und bitte nie mehr wieder
Zu meinen Füßen lasst euch nieder.

Hab' Tränen in den Augen.
Nun mag ich es kaum glauben
Die Schmerzen sind vorbei.
Der Krampf, er giebt mich frei."

Ich glaube;

„So ist es mit der Zeit.
Das Alter hält bereit -
Weil wir der Fitness fern geblieben
Die Quittung nun, und die in Schüben.“

© Uwe Dee/2015

 


 

Ganz fies!

 

Spitzfindigkeiten, auch die kleinen
bringen mich oft fasst zum Weinen.
Können sie doch arg schmerzhaft sein
Dringen sie in die Seele ein.

Nun, heute geht es nicht um sie.
Es geht um diese kleinen – die
umher liegend – man auf sie tritt
Man hebt sie auf und nimmt sie mit.

Denn irgendwann passiert es ja!
Erinnert man, das da was war!
Und kramt hervor – die kleine Spitze
Die man einst fand – und dann die klitze....

Kleine Dose –

 

Wird gesetzt bei irgendwem.
Man bleibt dabei solange stehen -
Bis sie wirkt, so mit der Zeit.
So ist es - mit Spitzfindigkeit.

Einst durch sie selber sehr verwundet
Kaum, das man hernach gesundet
Ist man selber dann spitzfindig
Irgendwann! So ist das - find' ich.
______________

Wer sagt auch: Spitz, hab dich gefunde“
Spricht eher wohl von seinem Hunde.
Der ein Spitz ist – und so heißt.
Und darauf hört, zumindest meist.

 

Auch findet jemand es sehr spitze
Wenn ein anderer macht oft Witze
So über Wen - oder auch Was
Einfach so, und nur zum Spaß.

Und wer spitz ist, gerad' daheim
Sollt' möglichst nicht alleine sein.
Wär' gut, wenn jemand ist dabei'e
Mit dem zusamm' man sich befreie!

Von der Lust, die – auf der Spitze
Beide nun bringt in Glut und Hitze.
Und wenn sie sich davon befreit
Ist das keine Spitzfindigkeit....

Die

 

Vielleicht nach warmen Schlummer
Auftreten will, mit eig'ner Nummer
Und den Spitzen, der g'rad schlief
Nun piksen will - weil wer sie rief.
________________

 

Vielleicht geschah dieses im Traume.
Vielleicht saß g'rad wer unterm Baume.
Weil er unter ihm - über sie stolperte
Sich weh tat, und lospolterte!

„Spitzfindigkeit, komm, nee, ach geh!
Du dumme Spitze tust mir weh“
Dann wird auch er den Fund aufheben
Um ihn irgend wann im Leben

Anzuwenden, zu verletzen
Nun gehört er zu seinen Schätzen
An die er sich erinnern mag
Vielleicht ist Morgen schon der Tag.

An dem der Wer spitzfindig wird
So das ein andrer sich dann stört
An der kleinen Spitzfindigkeit.
Was wiederum – den nächsten freut.

Spitzfindigkeiten, auch die kleinen
bringen mich oft fasst zum Weinen.
Können sie doch arg schmerzhaft sein
Dringen sie in die Seele ein.
© Uwe Dee/2014

 


 

Reise um die Welt

 

Fährst du mit mir um die Welt

 

Das frage ich dich?
Habe zwar kein Geld!
Doch wir brauchen es nicht.

 

Schließe die Augen und reise mit mit mir einfach fort.
Träume mit mir nun zusammen - von einem sehr schönen Ort

 

Ach Herzchen
Ja du!
Ach Herzchen
Hör mir mal zu!

 

Wir reisen, wohin du nur magst.
Wir reisen, wohin du auch sagst.

 
Steige ein, lehn' dich an! Und das Märchen beginnt, es geht los! Glaube es mir!
Weißt du noch – als es begann? Du saßt lachend auf meinem Schoß!
Lasse noch mal uns anfangen, ganz neu und famos, ich bin nahe dir
 

Ach Herzchen
Ja du!
Ach Herzchen
Hör mir mal zu!

Wir reisen, wohin du nur magst.
Wir reisen, wohin du auch sagst.

 
Ich wünsche es mir - Herzblatt sage doch ja!
Ich verspreche dir, ich bin auch für dich da!

 

Ach Herzchen
Ja du!
Ach Herzchen
Hör mir mal zu!
 

Fährst du mit mir um die Welt?

© Uwe Dee/2014

 


 

Gedenken

 

Friedvolle Zeit
Doch nicht für jeden.
Wir feiern hier
Andere liegen in Schützengräben.

Freude im Haus
Weltweit fast überall.
Doch viele – Sie
Leben in Armut unter Granatenbefall.

Jetzt ist es Zeit
Zu geben den Armen.
Denn Sie sind es
Die kaum - etwas haben.

Gedenkend in Stille
Sprechend leis ein Gebet;
Das ab Morgen für Sie
Auch die Sonn' am Himmel steht.

Dies ist mein Wunsch
So mag es nun geschehen
Lasst uns gemeinsam
Unser aller Glück teilen gehen.

© Uwe Dee/2015/16

 


 

Das alte Jahr, oder doch das Neue?

 

Es ist vorbei das alte Jahr. Nun will es gehen.
Und ein Neues, es tut an der Haustür stehen.

 
Öffnet Eure Türen - lasst das Jahr hinein!
Es mag nicht länger frieren – draußen ganz allein.

Durch die offenen Fenster – ja, so wird es sein
Gehen auch die Gespenster – heute Nacht, das ist fein.

Lasset uns nun dem neuen Jahr entgegen gehen.
Es ist schon da, schaut nur hinaus, man kann es sehen!

Das neue Jahr bringt Kinder – vier Stück gleich an der Zahl
Frühling, Sommer, Herbst, Winter – zu uns ins Jammertal.

Sie werden uns begleiten – sicher durch das Jahr!
Bis dann auch Beizeiten – Jenes ist nicht mehr da.

So hebt nun an eure Gläser – denn es wird Zeit.
Das alte Jahr es steht zur Abreise bereit.

Öffnet Eure Türen – lasst das Jahr hinaus.
Es will nun fort marschieren – hält es nicht länger aus.

Und zu den Neuen sagen – lasst uns nun laut Hallo
Es wird uns fortan tragen – Durch Hoch's und Tief's – und so.
© Uwe Dee/2016

 


Danke

 

Wenn Sterne dich durchs Leben lenken
Wenn tausend Menschen an dich denken
Wenn Leid und Freud dich stets begleiten
Wenn sie dir Schmerz und Lust bereiten
Wenn alles dies dir schenkt dein Leben
Wenn du davon auch kannst abgeben

Und ohne Groll zurück du blickst
Und Standhaft bist du und nicht trickst
Und ab und an auch Dank verspürst
Und gerne andere verführst
Und sie zum Lachen bringst mit Tränen
Und tust dich deiner selbst nicht schämen

Dann stehst im Leben du ganz klar

 Dann weißt du, es ist wunderbar

 Dann blüht in dir ein Teil des Sein
Dann erfreut dich der Sonnenschein
Dann ist auch Regen für dich schön
Dann kann abschließend nur stehen;
____________

Ich danke Euch allen für eure liebes Dasein und Begleiten.

© Uwe Dee/2016

 


 

Weihnachten

 

Weihnachten naht
Bald ist es soweit
Ein Mann mit Bart
Er kommt heran geschneit
Er bringt Geschenke mit
Für dich und auch für dich
Und ja, vielleicht hat er eines für mich.

Bei Kerzenschein
Im Abenddämmerlicht
So wird es sein
Das Licht die Schatten bricht
Sitzen wir zusamm'
Und freu'n uns auf die Nacht
Welche da kommt, sie nähert sich ganz sacht.

So lasst uns nun
Gedenken dieser Zeit
Sie ist so schön
Auch wenn sie nicht lang bleibt.
Tausend Kerzen brennen
Bald im Weihnachtsbaum!
Jedes Jahr neu, ein wunderbarer Traum.

Von Freud' und Glück
Für alle auf der Welt
Wer zusamm# rückt
Um den sei's gut gestellt!
Lasst uns schenken nun
Einander Dank und Ehr!
Das wär' fürwahr die schönste Weihnachtsmähr!

© Uwe Dee/2015

 


 

Theater?

Herrjemine, nur 20 Tage
Hab' ich noch, welch eine Plage!
Ist erst die Weihnachtsnacht vorbei
Ist auch Schluss mit der Schlepperei.
Bis dahin darf ich noch viel machen
Einpacken diverse Sachen.

Namensschild und Schleifchen dran
Und ab damit zum Weihnachtsmann.
Damit er sie für mich verschenkt
Denn ich hab mir den Arm verrenkt.
Vom Schleppen beim Nachhause gehen.
Kann meinen Arm nun nicht mehr drehen.

Und strecken ihn, und ihn belasten.
Der Weihnachtsmann, er darf nun hasten
Und übergeben all die Päckchen
Die er verstaut in einem Säckchen
Bringt nun zu allen meinen Lieben.
Mich plagen Schmerzen. Die in Schüben.

Nun ja, vielleicht beschenkt er mich
Ja auch, mag sein, ich weiß es nicht.

 Da ich an meine Lieben denke
Mag sein, sie packen auch Geschenke
Die mir der Weihnachtsmann dann gibt.
Und er dann sagt: „Du wirst geliebt“

Gott nee, lass sein, ich will das nicht.
Wenn um mich her Hektik ausbricht
Weil Weihnacht naht, bleib ich daheim.
Ich finde nichts kann schöner sein
Als dem Theater zuzuschauen
Von Weihnachten und Lichterbaum.

D'rum nimmt es mir nicht Übel nein.
Ich gehe nicht und kaufe ein.
Geschenke, die in großer Zahl.
Zwar ist mir Weihnacht nicht egal
Doch find' ich – reicht es wenn ich Liebe
Schenke, und all denen vergebe

Die achtlos waren, zu mir und andern.
Die von Event zu Event wandern
Und dabei nur an sich selbst denken.
Ihnen Herzenswärme schenken
Trotzdem, das will ich dies Jahr tun.
Seid lieb gegrüßt hier, jetzt, und nun.

© Uwe Dee/2015

 


 

Die Trommel

 

Ein Jahr ist um
Die Trommel schlägt bum bum.
Wo ist es hin
Das Jahr? Nun ist es rum!
Vor uns liegt nun
Die kalte Jahreszeit!
Doch hält sie schönes auch für uns bereit.

Es brennt ein Licht
Wer weiß es denn noch nicht?
Schon bald in Sicht
Wenn's aus dem Röslein spricht;
„Liegt erst der Schnee
Dann kommt auf ihm heran
Zu uns in alle Welt der Weihnachtsmann“.

Für jedes Kind

 

Ein Geschenklein geschwind.
Und auch bestimmt
Die Mama etwas find
Unter dem Baum
Der bald in jedem Haus
Geschmückt dann steht – ein wahrer Augenschmaus.

 

Und der Papa
Bringt an das Lametta.
Vom letzten Jahr
Denn etwas ist noch da.
Und auch für ihn
Liegt unterm Weihnachtsbaum
Was er sich wünschte, nachts, in einem Traum.

Es funkelt bald
In jedem Tannenwald.
Auch wenn es kalt
Ist – hört man wie es schallt;
„Es kommt ein Kind
Zu euch in eure Welt
Es wird den führ'n, der sich zu ihm gesellt.
 

Ein Jahr ist um
Die Trommel schlägt bum bum.
Wo ist es hin
Das Jahr? Nun ist es rum!
Vor uns liegt nun
Die kalte Jahreszeit!
Doch hält sie schönes auch für uns bereit.

© Uwe Dee/2017

 


Hallo Welt

 

Hallo Welt, du geiler *Stern!
Du drehst dich ewig weiter
Wahrscheinlich tust du's auch sehr gern.
Das stimmt mich froh und heiter.

Behäbig schwebst du um die Sonne!
Trägst uns und unsre Sorgen.
Wahrscheinlich auch, mit voller Wonne
Wird Sie die Kraft – dir borgen.

Die Wärme – und das tolle Licht
Die wir fürs Leben brauchen.
Leihst du von Ihr, verbrennst dich nicht
Wer mag denn da - schon tauschen?

Du bist so herrlich Blau und Grün
Auf dir, da lässt sich leben.
Wunderschön bist du anzusehen
Dank nun will ich dir geben.“

Danke Welt!

*Anstelle von Planet. Der Reimlichkeit wegen.
© Uwe Dee/2016

 


 

Sensibilität

Sensibilität fällt schwer
Man weiß gar nie, wo kommt sie her?

 
Warum bin ich von ihr beschlagen?
Himmel, Herr, wer kann das sagen?

Zwischen Zeilen lässt sich lesen.
Vergessen, nie, was einst gewesen.

Worte, die verletzend waren
Sie tu'en weh, selbst noch nach Jahren.

Man hört Gras wachsen, dort wo Stille.
Gefühlt fehlt oft „Schützende Hülle“

Man leidet mit, sieht man die Not

 

In dieser Welt. Es fehlt ein Lot!

Ich höre mich mit Toten reden.
Im Bette abends manchmal beten.

Und fragen Gott, wenn es ihn gibt;
„Was hab' im Leben ich versiebt

Das Eindrücke, die mich erreichen
Oftmals in meine Seele schleichen

Und mich verwirr'n, leiden lassen?“
Ich könnte mich oft selber hassen.

Doch nein!

Sensibilität ist ein Geschenk.
Sie uns auch durch das Leben lenkt.

Und darum. „Mut zu Empathie“
Ab sofort – Besser als nie!

 

Für Sensibilität
Da ist es nie zu spät.

© Uwe Dee/2014

 


Gasthörer!

Hörsaal A, C oder B
Oder doch D oder gar E?
Wo denn nun noch?
Autsch, das tut weh!

„Uwe, hätt'st du nachgelesen
Was letzte Woche war gewesen -
Tätest du wissen, wo nun Heute
Tagt, zusammen nun die Meute!

Doch du, du hast geschlafen, sprich;
Nachgelesen hast du nicht.“

Das stimmt. Sprachtheorien
Sind heute Thema.
D'rum verfahr ich nach dem Schema
Vorläufig nur zuzuhören.

Später will ich es verquirlen
Das Gehörte von Semantik -
Im Spektrum. Bis es rund ist
Nicht mehr kantig!

Bis mir sagt mein Denkmodell
„Es passt! Nun aber raus damit ganz schnell.“

Nächste Woche Hörsaal B
Oder war es Hörsaal C?

© Uwe Dee/2013

 


Das Örtchen Posemuckel

 

Posemuckel
Wir fahr'n nach Posemuckel
Wo liegt das wohl?
Nahe, dem grünen Kohl.

 

Posemuckel
Dort schwimmt ein Wal mit Buckel
Kommt alle mit.
Das wird ein Reisehit.

 

Und dort, nahe dem grünen Kohl
Da fühlen wir uns alle wohl.
Zum Grün gibts Wurst und Bier und Köm
Was ist das schön.

 

Posemuckel
Auf, ab, nach Posemuckel
Wir sind gleich da.
Ach, ist das wunderbar.

 

Und nach dem Kohl, da tanzen wir.
Es wird gelacht, es steppt der Bär.
Und wer zu Anfang war allein
Ist bald zu zweien.

 

Posemuckel
Wir fahr'n nach Posemuckel
Wo liegt das wohl?
Nahe, dem grünen Kohl.

 

Posemuckel
Dort schwimmt ein Wal mit Buckel
Kommt alle mit.
Das wird ein Reisehit.

© Uwe Dee/2018


 

Erde und wir

 

Feuer, Wasser, Erde
Gehören zusammen.
Schon seit allen Zeiten
Als alles fing an;

Unsere Erde, der „Blaue Planet“
Er dreht sich und dreht sich
Wer weiß, wie lang das noch geht.

Erde und auch Wasser
Ergänzen sich sehr!
Pflanzen und auch Tiere
Leben gar im Meer;

Unsere Erde, der „Blaue Planet“
Er dreht sich und dreht sich
Wer weiß, wie lang das noch geht.

Zu Anfang war die Erde bloß - ein Feuer speiender Ball.
Flammen krochen aus ihrem Schoß – Und irgend ein Zufall
Sorgte für Wasser und für Eis
Die Erde kühlte ab, sie war nicht mehr so heiß.

 

Feuer, Wasser, Erde
Gehören zusammen.
Schon seit allen Zeiten
Als alles fing an;

Es folgte das Leben, es folgten auch wir!
Wir eroberten alles
Die Kontinente – das Meer.

Erde und auch Wasser
Sie machen uns satt.
Und im Licht des Feuers
Fühlen wir uns stark, statt matt.

Unsere Erde, der „Blaue Planet“
Er dreht sich und dreht sich
Wer weiß, wie lang das noch geht.

Wir leben noch nicht lange hier. Doch plündern wir die Welt.
Erweckt ist in uns Macht und Gier – Wir tun dieses für Geld.
Was uns immer im Wege steht
Wird ausgerottet, wenn es irgendwie geht.

Feuer, Wasser, Erde
Gehören zusammen.
Schon seit allen Zeiten
Als alles fing an;

Langsam wird’s wärmer, auf unserem Stern
Das Feuer der Erde
Es fängt an - sich zu wehr'n.

Das Feuer dieser Erde
Tief in ihrem Bauch
Bricht hervor eines Tages
Mit ihm Asche und Rauch!

Unsere Erde, der „Blaue Planet“
Er dreht sich und dreht sich
Wer weiß, wie lang das noch geht.

Es wird uns ersticken, verzehren und auch verbrennen
Wohin wir auch blicken, davor lässt sich nicht wegrennen.
Wenn es dann einmal soweit ist
Hilft nicht mehr Tücke, auch nicht List.

Feuer, Wasser, Erde
Gehören zusammen.
Schon seit allen Zeiten
Als alles fing an;

Lasst uns doch aufhör'n mit Raubbau und Tod
Lasst uns beginnen zu lindern
All das Leid, die Pein und die Not.

© Uwe Dee/2011

 


 

Und es rieselt! Und es rieselt....Und es rieselt....still!

Leise schneit es
Jetzt zur Weihnacht
Sehet nur, es wird weiß!

Alle Menschen
schweigen jetzt bedacht
Weil doch ein jeder weiß;

Uns ist jetzt der Heiland gebor'n
Das macht uns so froh!
Er ist für uns auserkoren
Zu schlafen noch im Stroh!

Wird er größer sein
Lässt er uns nie mehr allein!
Er führt uns durch manch Tal
Erwartet uns dort auch nur Qual.

 

…............
So wird es sein!

…............

 

So ist es sehr fein!

................
Leise schneit es
Und jeder weiß es
Es ist jetzt Weihnachtszeit.

Mensch begreif es!
Es nicht mehr weit ist!
Bis hin zur Herrlichkeit.

 
Dann wird kommen sein Reich

 
Flocken verkünden es seicht.

 
Es wird Ewiglich sein

 
Heute woll'n wir uns erfreu'n!

© Uwe Dee/2010

 


Geschäfte

 

 

Ich könnte darauf wetten!
Um die Banken zu retten,
dazu verbrauchen Sie - all unser Geld.
Versteckt es in den Betten!
Gut versteckten Kassetten!
Damit nicht eines Tags - euer Geld fehlt.

Die Banken sie sind Pleite!
Die Chefs suchten das Weite.
Verantwortung dafür - tragen sie nicht.
Ich frage euch nun Leute:
Warum denn nur bis Heute,
Stellt sie denn keiner - vor ein Gericht?

Die Antwort ist recht simpel!
Gerad' so, wie ein *Dimpel
Sind Stromlinienförmig - all diese Herrn.
Schimpfen auch Meiers – Hempel!
Schon lange sitzt ein Stempel
Auf ihrer Stirn, da steht: Bedient euch gern!

Verfasst von jenen Herren!
Die sich ja niemals irren!
Solange ihnen selber – es gut geht.
Und wird sich jemand wehren,
glaubt nicht, das sie sich scheren!
Darum, auch wenn der Wind sich leise dreht.

Sie brauchen nichts zu fürchten!
Auch, wenn wir's gerne möchten.
Das System hält ihnen - den Rücken frei.
Schon längst taten sie flüchten!
Sich im Ausland einrichten!
Mit unserm Geld. Was ist – denn schon dabei?

Politiker und Bänker
Es hole sie der Henker!
Sie führen uns hinein - ins Jammertal.
Und ich, der ich hier stänker!
Sage; Es wird noch kränker!
Denn wir haben nicht wirklich eine Wahl.

© Uwe Dee/2009

*Dimpel = Golfball

 


 

Schön ist es auf der Welt zu sein

Ja, nun beginnt wieder die kalte Zeit
Für Schnee und Eis ist es wieder soweit.
Gefror'n das Land
Gefror'n die See
Überall im Land, da liegt jetzt Schnee!

Schnell die Schlitten aus den Kellern hol'n
Für den Schneemann auch zwei, drei, vier Kohl'n
Und dann mit Freud'
Solang' es schneit
Einen Schneemann bau'n, es ist soweit.

In Berg und Tal sieht man die Menschen geh'n
Auf Skiern, wie sie durch die Weite zieh'n
Hinab den Berg
Und wieder rauf
Hoffentlich hört es zu schnei'n nicht auf.

Am Teiche laufen Kinder jetzt Schlittschuh
Am Rande steh'n die Mütter, sie schau'n zu!
Auch wenn es kalt
Ihnen macht's Freud
Schön ist diese kalte Jahreszeit.

Nur ein paar Tage noch, dann ist sie da!
Die Weihnacht, ach, was ist sie wunderbar!
Es brennt im Baum
Ein Kerzenlicht
Kinder sie sprechen nun auf - ein Gedicht.

„Hast du an mich gedacht, du Weihnachtsmann?
Sag' mir, ob ich ein neues Rad bekomm'!
Und hast du auch
An Mom gedacht?
Heut' und Jetzt - in der Heiligen Nacht.“

© Uwe Dee/2012

 


Vergessene Jahreszeit?

Ich komme nun
Ich bin der Herbst
Ich bringe herbstlich buntes Laub.

Ich hab zu tun
Das ist kein Scherz
Bevor der Winter sich her traut.

 
Farblich das Laub
Tiefgrün das Gras
Das und mehr bring ich in das Land.

Nass ist der Staub
Die Frucht im Glas!
Ihr kennt mich, ja ich bin bekannt.

Ich bin nun da
Ich bin der Herbst
________

Oh weh, oh weih
Ich darf nun gehen
Ich bin der Sommer, nahe Euch

Jetzt ist's vorbei
Man kann es sehen
Das mich der Herbst hier nun verscheucht.

Ich kehr zurück
Im nächsten Jahr
Nachdem der Frühling euch beehrt!

Nun erst mal drückt
Und das ist Wahr
Der Herbst mich fort. Ganz ungeniert.

Bin nicht mehr da
Ich Sommer ich
________

He He Ho Ho
Was redet Ihr?
Ich bin der Winter dann demnächst

Herbst du, mach to
Bin nahe Dir
Nebelschwaden du ins Land webst.

 

Wenn du bist fort
Breit' ich mich aus

 

Dann bring ich Kälte und viel Schnee

In jeden Ort
Vor jedes Haus
Und bald gefroren jeder See

Ich bringe mit
Das Weihnachtsfest!

© Uwe Dee/2013

 


Neues vom Kleinen Leut!

Ich pruste hier und lache
während ich mir den Kaffee mache
Hat mir der Kleine Leut doch wieder
G'rad geflüstert – eines seiner Lieder
Ins Ohr! Und es ging etwa so;

„Heute sind wir frei, sind froh!

 

Und alles andre sowieso!
Es gilbt das Laub und fällt herunter
Farbenfroh, tagtäglich bunter
Ja, so darf es gerne sein“.


Nun lache ich, das ist gemein.
Doch ehrlich – was könnt schöner sein?
Als Lachen schon am frühen Morgen?
Und frei zu sein von allen Sorgen?
Gott lob, es gibt den kleinen Leut.

Was mich erfreut.

© Uwe Dee/2014

 


Fragen über Fragen

Wo bin ich denn?
Und wer? Und was?
Und überhaupt, wo komm' ich her?

Wer bist du denn?
Warum? Wieso?
Und überhaupt, wo kommst du her?

Verlor'n der Sinn
Das Leid, der Spaß
Und überhaupt, wo ist denn der?

Draußen oder Drinn'
Ist denn noch was?
Und überhaupt, ich weiß nichts mehr.

Ist oben unten? Oder nicht?
Ist Dunkel dunkel?
Oder ist es nicht vielleicht doch Licht?

Bist du? Bin ich?
Wer sind wir denn?
Und überhaupt, sind wir denn echt?

Sind wir es nicht?
Tun wir uns kennen?
Und überhaupt, Ist es uns recht?

Gestern gleich Heut'
Morgen schon weg
Und überhaupt, wie kommt denn das?

Frust oder Freud'
Sinn und auch Zweck
Und überhaupt, das ist doch krass.

Ist Vorne hinten? Oder ja?
Ist Ende ende?
Oder auch ein neuer Anfang da?

© Uwe Dee/2014

 


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