Raum 3

Zu Ausstellungen, Plaudereien, zu Aufenthalt - laden wir ein.

 

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Moin, ihr Teletubbys!


Wenn wir nach Gestern schauen, sehen wir, was war. Schauen wir uns das Heute an, sehen wir, was ist. Wenn wir das Morgen schon Heute sehen wollen, sehen wir nichts. Weil da nichts ist, was man sehen könnte.

Noch nichts. Man muss sich quasi das Morgen in das Heute holen, nur um dann festzustellen, es ist nichts da. Da ist also nichts vorzufinden und Hier auch. Hier schon seit langem. Seit langer Zeit...

"Es begann vor Uralter Zeit, als Nichts sich auftat, um zu bleiben.

Wir sind also schon fortgeschrittene, die das Morgen schon Heute erleben dürfen. Wir sind schon so fort geschritten, das wir uns an Gestern schon nicht mehr erinnern in Teilen.

Wir erinnern uns an Nichts, verweilen in Ansätzen in Nichts und können Nichts finden, solange wir danach suchen.
Das es kein Morgen gibt, sondern nur ein Heute und allenfalls noch ein Gestern hatte ich euch ja schon einmal mitgeteilt. Aber das wir Nichts aus der Zukunft in die Gegenwart holen können und dabei von allem was Gestern war Nichts vergessen und gleichzeitig doch vergessen könnten, ist etwas neues.

Und somit vermischt sich ständig Altes mit Neuem. Wird sozusagen Gegenwärtig. Und ich sage: "Nichts ist unsere Zukunft!" Wir können und dürfen auf Nichts bauen, außer uns selbst, wenn wir denn die Last tragen können, die wir uns gegenwärtig aufbürden.

 

Nur weil da nichts ist, auf das wir zukünftig zurück greifen können.

Warum nun wieder das? Na, weil wir, wenn wir etwas Zukünftiges ergreifen wollen um es zurück zu halten, dann ist es ja hier im Jetzt und Hier, und nicht im Nichts. Wir brauchen also auf Nichts zurückgreifen, was vor uns liegt. Es zählt Nichts und alles nützt uns nichts, wenn wir das nicht begreifen. Deshalb mein dringlicher Appell an Euch; Fangt an und macht jetzt nichts. Bitte!

© Uwe Dee/2020


Gedankenphilosophie

 

Was Wahr, ist falsch. Und War, war nie.
Man höre und verstehe!
Vielleicht ja doch, so da und hie..
Wer vieles mehr ersehe.
  Das Sehen führe uns hinaus
Zu Liebe und Vertrauen.
Auf das sich statt ein Kartenhaus
Ein Treffpunkt ließe bauen.
Dort träfen wir die Wahrheit an
Täten, was war, begreifen.
Ersehen, dass wir so nur dann
Zu Güte hin Gereifen.
© Uwe Dee/2020


Falls in der Pfalz auf Feldern Pfähle fallen, fällen fällende Fäller fallende Pfähle auf Feldern in der Pfalz. Und somit fehlen Pfähle, die in der Pfalz von fällenden Fällern auf Feldern zu Fall gebracht wurden, falls dem so ist.
Bitte 5 mal laut, schnell und Fehlerfrei aussprechen.
Ich höre, wer fängt an?


 

Die Weihnachtsgeschichte 2019

 

Mitten im Dezember 2019, zu einer Zeit, in der der Weltfriede alles andere als sicher war, weil Mächte des Grauens sich seit Jahren anschickten überall dort, wo es friedlich war - Angst und Terror zu verbreiten, gebar eine junge Frau, nennen wir sie Maria, einen Jungen, den sie fort an Jesus nannte.

 
Maria, selbst noch eine Minderjährige mit ihren nicht einmal 18 Lenzen kam aus armen Verhältnissen. Sie lebte in einer Großstadt. Nicht im Zentrum, sondern am Rande eines Stadtteils in einer Siedlung, die als Brennpunkt der sozialen Benachteiligung galt.

 
Menschen aus allen Nationen der Welt, Junge, wie Alte, lebten hier zusammen und bewohnten Häuser und ganze Straßenzüge, die eigentlich dem Abriss freigegeben waren. Sie alle besetzten diese Altbauten, in denen weder elektrischer Strom floss, noch Wasser aus den Armaturen der teilweise noch vorhandenen Badezimmergarnituren heraus kam.

 
Die Tapeten in den meisten Zimmern hingen in Fetzen von den Wänden. Auf den Böden lagen zusammengesuchte Matratzen, die als Lagerstätte und Bett dienten. Vereinzelt standen Stühle in den Räumen und Tische, denen anzusehen war, dass sie einst entsorgt wurden, weil deren Vorbesitzer entschieden hatten sich neues, schickeres Wohnmobiliar zuzulegen.

 
Meist geschah dieses immer in den Wintermonaten in der Zeit Dezember bis Ende Februar. Die kalte Jahreszeit hielt viele Menschen aus Marias Stadt davon ab hinaus zu gehen, in die Einkaufscenter der belebten Innenstadt. Sie alle blieben lieber Zuhause und nutzten das seit 20 Jahren vorhandene Internet, um mittels technischem Fortschritt die super Rabattaktionen der Warenhäuser auszunutzen. Geliefert wurde direkt ins Haus. Kein Schleppen, kein Abmühen die Treppenhausstufen hoch. Einfach Zuhause bleiben, warten auf den Lieferanten und Empfangen.

So tauschten viele Bürger dieser Stadt – und das Phänomen war weltweit in allen Großstädten das gleiche, alljährlich einen Teil ihrer ausrangierten Möbel gegen Neue, und sie entsorgten die Alten entweder anständig auf den Entsorgungshöfen, oder sie stellten sie einfach in die Straßen. Versehen manchmal mit einem Zettel, auf dem stand dann: „Zum Mitnehmen“.

Für Maria und ihre Nachbarn und Freunde war diese Zeit immer eine Zeit des Suchens und Findens. Es galt alte und unbrauchbar gewordene Dinge gegen alte, aber brauchbare Dinge zu ersetzen.

Also geschah es im Dezember 2019, dass tausende verarmte Menschen durch die Straßen dieser Stadt schlichen und wanderten, in der Hoffnung ihre eigene armselige Habe etwas aufzubessern.


Sie trugen zusammen, was ging. Viele von den Leuten aus den Brennpunkten waren Handwerklich geschickt. Fast alle hatten einen Beruf erlernt. Sie konnten was. Ihr Schicksal war, das ihrer aller Fähigkeiten nicht mehr gebraucht wurden. Maschinen hatten ihre Arbeiten übernommen. Aber genügend Geld zum vernünftigen Leben wollte ihnen niemand geben. Das System sah dies nicht vor. Und so entwickelte sich über die Zeit eine Gesellschaftsklasse, die suboptimal versorgt war, die es aber gelernt hatte, durch Verzicht und geschicktes Zusammenhalten sich zu organisieren und zu überleben.

In all diesen Wirren, in einer bitterkalten Winternacht gebar nun Maria ihren Sohn. Nachbarn spendeten zerlumpte Decken um es zu wärmen. Sie gaben der jungen Mutter einen Teil ihrer Lebensmittel, die sie alle selbst mühselig erbettelt hatten oder über Spendentafeln bekamen.

Dem Kleinen sollte es an nichts mangeln. Dies war der bekundete Wille aller Anwesenden, die Zugegen waren, zur Zeit der Geburt.

 

In dieser Dezembernacht leuchteten die Sterne besonders hell, und ein Stern schien gar so hell, das die Bewohner den Eindruck bekamen, er leuchte allein wegen Jesus so hell, und so klar, dass alle glaubten, er stünde direkt über dem Wohnhaus, in dem Maria ihr Kind zur Welt gebracht hatte.

Diese Kunde verbreitete sich in der Armensiedlung wie ein Feuer, welches sich entfacht hatte.


Durch das verbreiten dieses Eindrucks entstand alsbald in den Köpfen vieler der hier lebenden Menschen der Glaube, dass mit der Geburt dieses Jungen nun eine neue Zeit anbrechen würde. Eine Zeit, in der vieles besser wird. Eine Zeit, die Perspektiven schafft und Zukunft. Eine Zeit der Freude und Zuversicht.

Fort von Kummer und Terror.


Der junge Jesus war für sie ein Heilsbringer. Seine junge Mutter eine Auserwählte, deren Kraft stark genug war, sich gut um ihren Sprössling zu kümmern, auf dass er groß werde um sie alle irgendwann in der Zukunft aus dem Jammertal hinauszuführen.

Dieser Glaube, und diese Hoffnung vereinte von nun an immer mehr Menschen. Selbst die Menschen aus den besseren Stadtteilen erkannten dies uns sie schlossen sich dem Glauben an.

So fand die Geschichte Jesus ihren Anfang.
© Uwe Dee/2019


Zeit und Reisen

Moin, Freunde, und ihr Nichtse, aus gleichnamiger FB Gruppe
Ich muß mal auf Zeitreisen zu sprechen kommen, respektive auf "UFO" !! Allerorten sprechen Menschen davon, dass sie UFO gesichtet haben, bzw. von Außeridischen besucht wurden. Das ist toll. Ich wünsche all denen ein nachhaltiges Erlebnis gehabt zu haben. Nun zum Punkt meiner Gedanken dazu; Meine Punktgedanken sind folgende:
Wir wissen nicht, woher die Außerirdischen kommen. Aber, wir suchen nach Ihnen und ihrem hoffentlich Erdähnlichen Planeten, den wir sodann alsbald zu besuchen gedenken. Soweit ist unsere Technik zwar noch nicht, aber bald. Inzwischen werden wir also von denen aufgesucht. Was nun, wenn wir Menschen es selbst sind, die uns besuchen kommen. Also, wir kommen zu uns zu Besuch. Das ist doch auch eine schöne Vorstellung. Nun, ein Punkt meiner Gedanken zu diesem außerirdischen Thema ist, dass wir möglicherweise irgendwann in der Lage sein werden, durch die Wurmlöcher des Alls in die Vergangenheit zu reisen. Denn alles, was wir außerhalb unserer Welt sehen ist ja bekanntlich Vergangenheit. Bedingt dadurch, das Licht so unverschämt lange braucht, um von irgendwoher zu uns durchzudringen, damit wir es sehen. In die Zukunft zu reisen wird uns schlechterdings nie gelingen. Das ist mein zweiter Punktgedanke dazu. Ganz einfach schon deshalb nicht, weil wir nicht wissen und nie wissen werden, ob unser Planet Erde morgen, oder nächstes Jahr oder hundert Jahre weiter noch um unsere Sonne herumfliegt.
Nehmen wir mal an, wir befinden uns im Jahre 2500, besteigen ein Raumschiff und reisen zurück, sagen wir mal ins Jahr Null. Möglicherweise landen wir in Bethlehem und zwar zu genau der Zeit, und an dem Ort, wo einst Jesus geboren wurde. Ist es da nicht naheliegend, dass die damaligen Menschen bei dem Anblick unserer Flugmaschine über dem Stall von Bethlehem glaubten einen riesigen Stern zu sehen, der aufgegangen war, und schien wie eine Sonne zur Zeit der Geburt, und das über Wochen? Einer der Zeitreisenden mag ausgestiegen sein, und hat sich unter das Volk gemischt. Er stand gar mit den heiligen drei Königen vor der Krippe, nachdem er mit Gewalt oder im Tausch die Kleider eines Einheimischen an sich nahm und diese nun trug. Irgendwer, der ihn sah, wie er da stand, noch im Raumanzug hielt dieses Bild das sich ihm bot in seinem Kopf fest, und malte es später irgendwo in irgendeine Höhle oder an irgendwelche Felsen.
Der Raumreisende steht also nun bei den drei Königen und sagt ihnen, dass er aus der Zukunft käme. Und diese glauben daraufhin nun ernsthaft, ein Engel spräche mit Ihnen. Schnell beschenken sie auch ihn mit Weihrauch und Myhre und diese Gaben nimmt nun unser Raumpilot dankend an, um sie als Beweis mitzunehmen, um sie uns nach erfolgter Rückkehr vorzulegen. Soweit, so gut.
Aber, es gibt kein Zurück. Und das ist der dritte Punktgedanke den ich habe. Warum nicht zurück?

Nehmen wir mal an, die Flugreise hat ein Jahr gedauert. Ein Jahr hielt er sich in Bethlehem auf, womöglich noch bei Herodes, wir wissen es nicht, und ein Jahr braucht es um zurück zu kehren in seine Zeit. Dort schriebe man inzwischen das Jahr 2503. Von der Vergangenheit bis in die Gegenwart ließe sich wohl immer reisen. Das mag ich glauben wollen. Aber bekommen wir Antriebe hin, die so schnell sind, dass wir Raumflüge 2500 Jahre zurück in nur einem Jahr bewerkstelligen können? Das wage ich derzeit zu bezweifeln.

Eher wird es anzunehmenderweise so sein, dass eine solche Zeitreise vielleicht, sagen wir mal, 100 Jahre dauert. Einhundert Jahre hin, ein Jahr verbleiben, einhundert Jahre zurück. Wir schrieben dann das Jahr 2701 bei seiner Ankunft. Wer um Himmels willen soll sich denn an ihn und an seinen Reiseauftrag erinnern? Ist doch keiner mehr da. Alle inzwischen verstorben. Er ist ein Fremder, ein Eindringling gar, als Alien wird er wahrgenommen.

Punktgedanke 4 ist der: Nehmen wir mal an, er schafft die Reise aus dem Jahre 1 im Dezember tatsächlich zurück ins Jahr 2500 im Februar. Die Abflugreise in die Vergangenheit findet aber erst im Oktober 2500 statt, wie will er das erklären? Da ist er noch gar nicht losgeflogen, um nun zu behaupten, er sei schon wieder da! Wer soll ihm das denn glauben? Wahrscheinlich wird er als geistig verwirrt eingestuft und wenn ere Pech hat, landet er in der geschlossenen Psychatrie.

Und bei einer Punktlandung Kinder, und das ist jetzt mein letzer Punktgedanke zum Thema,
also, bei einer Punktlandung aus der Vergangenheit in die Gegenwart, also Oktober 2500 zu exakt der Zeit, als er 30 Jährig seine Raumreise antreten soll, schließt er die EIngänge hinter sich, um sie Zeitgleich wieder zu öffnen, nun 33 Jährig, um zu sagen: “Alles erfolgreich erledigt! Leider sind der Weihrauch und die Myhre in den letzten drei Jahren zu Staub verfallen, die man mir schenkte, am Stall in Behlehem, weshalb ich euch jetzt keine Beweise meiner Reise und meines Daseins mehr vorlegen kann, aber da war ich.” Das glaubt ihm doch niemand. Die Raumrakete ist doch niemals gestartet und hat abgehoben. Tür auf, Tür zu, das ist alles, was die Menschen der Gegenwart erleben werden.

So, mir raucht der Kopf. In welchem Jahr befinde ich mich jetzt, und wie alt bin ich denn nun? Seid mir gegrüßt, Erdnichtse!
Uwe Dee/2019


Robo, der
Roboter!

Robo, der Roboter wurde geschaffen von schaffenden Wissenschaftlern, die ihr Wissen - Robo, dem Roboter einzutrichtern wussten. Was Robo, der Roboter von nun an tun sollte, das wussten sie nicht.
So stand Robo, der Roboter nur herum - und er stand und er stand. Er trat von einem Bein auf das andere und bemerkte alsbald sehr schnell, dass man sich auf zwei Beinen auch fortbewegen konnte.
Für Robo, dem Roboter war es von da an naheliegend, das ferner liegende aufzusuchen. Und so bewegte Robo, der Roboter sich also fort und verschwand einfach aus der Werkstatt der schaffenden Wissenschaftler,

Mit seinen ihm von den schaffenden Wissenschaftlern angeschafften Beinen schaffte es Robo, der Roboter ein gutes Stück weit weg aus dem Raum seines Erschaffens hinaus. Nun stand er in der Ferne der Weite und schaute vor sich hin. Das, was er da erschaute war ihm völlig unbekannt, und auch wenn er wusste, das er nicht wusste, was er da erschaute, schaute er nicht dumm, sondern er erschauerte angesichts dessen, dass er begriff, nicht zu begreifen, wo er sich befand. So befand Robo, der Roboter, es wäre besser an der Zeit wieder umzukehren, zurück in die Stätte der schaffenden Wissenschaftler, hin an den Ort, den er vor geraumer Zeit verlassen hatte. Doch Zeit, Raum und Ort waren ihm unerklärliche Begriffe.

Robo, der Roboter geriet fast in Panik Er trug viel Wissen in sich, aber das Wissen, dass er brauchte um zu seinen erschaffenden Wissenschaftlern zurück zukehren fehlte ihm. Er hatte gelernt voran zu gehen. Zurück zu gehen, das war ihm fremd. So fremdelte er also mit dem Gedanken, diesen Gedanken zu Ende zudenken und anschließend auszuführen. Also stand Robo, der Roboter wieder nur herum, tat nichts, und er trat erneut von einem Bein auf das andere.

Nach einer Weile, es mag eine lange Zeit gewesen sein, vielleicht waren es auch nur sehr wenige Momente, machte er sich auf den Weg und schlug eine Richtung ein, die tatsächlich, wenn auch nicht beabsichtigt, aber durchaus angestrebt in die richtige Richtung führte. Erst in der fernen Weite, dann zunehmend in der näher rückenden nahen Nähe ersah er, Robo, der Roboter, sein Heim. Heimlich schlich er sich wieder in die Stätte seines Erschaffens.

Robo, der Roboter schaffte es unbemerkt sich genau wieder an die Stelle zu stellen, zu positionieren, auf der er stand, als er standhaft von einem Bein auf das andere trat, bevor er bemerkt hatte, dass man sich auf zwei Beinen auch fortbewegen konnte.

Die schaffenden Wissenschaftler hatten von seinem Bemerken, seinem Fortgang, seinen zu nichts führenden Gedanken und seiner Rückkehr nichts bemerkt oder Mitbekommen. Sie waren zu sehr am erschaffen eines zweiten Robos, dem Roboter beschäftigt, den sie Robo 2, den Roboter nennen wollten. Derweil gingen Robo, dem Roboter alle Lichter aus. Sein Akku war leer. Aber das bemerkten sie nicht, die schaffenden Wissenschaftler schufen und waren gerade zu sehr beschäftigt.
© Uwe Dee/2019


 

Einfach mal etwas zu Linguistik und Semantik. Aufgeschnappt im letzten Semester der

Ringvorlesung in der Uni Hamburg.

 

Linguistik

Lachend
               In
                   Nullkommanix
                                         Gerne
                                                    Und
                                                            Immer
                                                                        Sehr
                                                                                 Tonangebend

 

                                                                                                                Idealer Weise
                                                                                                                                        Konstruktiv

Semantik


Das erste Semester „Ringvorlesung – Linguistik“ ist vorüber.
Überraschenderweise und urplötzlich wurde ich heute in der Letzten Veranstaltung darauf aufmerksam.
Um so mehr war ich bemüht heute besonders wachsam zuzuhören, um vielleicht doch noch das Eine oder das andere für mich Erkenntnis gewinnend zu erhaschen.

 

Linguistik befasst sich mit Sprache überall auf der Welt. Und um Sprache auch ausüben zu können in ihrer Gesamtheit, bedarf es möglicherweise Hilfsmittel wie z.B. die schriftliche Wiedergabe von Sprache. Dabei entstehen dann – wie ich nun in dem vorbeigegangenen Semester immer wieder erstaunt feststellte die größtmöglichen Wortungetüme, die sich auftun können.

Worte wie: „Kommunikationskonstellation“ „Referenzsemantik“ „Konstituentenanalyse“ um nur diese drei zu nennen, was mir nichts sagt außer; „
Uwe nehme einen Duden und ein Fremdwörterlexikon mit, wo immer du hingehst! Man weiß ja nie. „

Und natürlich, in den zurückliegenden Wochen habe ich auch einiges hinzugelernt. Blos, was war das noch? Na, egal, da ich mich entschieden habe auch das kommende Semester wieder mit Linguistik und natürlich Philosophie zu belegen, wird es mir beizeiten schon alles wieder einfallen.


Heute schweiften meine Gedanken immer wieder ab. Während die Referentin Fr. Dr. Redder vorne vor den Studentinnen, Studenten, Gasthören und wem weiß Gott noch – fleißig mit Sprache beschäftigt war, bildeten sich bei mir Gedankensplitter, die hinaus und auf Papier wollten. Sie haben nichts mit dem gehaltenen Thema heute zu tun, aber vielleicht wurden sie durch das Thema angeregt, sich in mir bemerkbar zu machen.

„Durch Bild(zeit)ung wächst Kompetenz!“


„Bild allein vermittelt (Un)Wissen auf Zeit!“
Und für eine sehr kurze Zeit nur, das das von ihr preisgegebene Wissen in Printmedien meist Wissen von Gestern ist, welches durch das aktuelle Tagesgeschehen schnell, sehr schnell der Schnee vergangener Zeiten ist.

„Wer Kompetenz erwerben will, der bildet sich nachhaltig!“

Und auch;

„Nachdem er seine Praxis bezogen hatte, nahm er seine Arbeit praxisbezogen auf.“

Ein Kwak was? Übrigens ihr Lieben
Sprache entwickelt sich. Mit dem von mir hier geschriebenen Wort Kwak, welches Quark bedeuten soll, habe ich einen kleinen Entwicklungsbeitrag soeben geleistet.

Wenn eure Kinder also eines Tages das Wort „Kwak“ im Duden finden mit dem entsprechenden Verweis auf seinen Ursprung – dem Quark, abgeleitet von Quatsch, dann hoffentlich mit dem Vermerk, das ich der Vorreiter war.

Allen Studentinnen und Studenten, die nächste Woche Klausuren schreiben wünsche ich Glück und Erfolg. Ich danke der Hamburger Uni für die Gastfreundschaft, danke der Mensa für das gute Essen und freue mich schon auf das folgende Sommersemester.

© Uwe Dee/2013


06. Dezember

 

Als er am Ende des Flures angekommen war, bückte Nico sich unter Anstrengungen, denn seine Glieder waren schon alt und Steif, und griff in eine seiner Manteltaschen, um die aus ihnen hervorgeholten Süssigkeiten nun behutsam in die fein säuberlich geputzen zwei Bubenstiefel kullern zu lassen, die dort vor ihm auf der Fußmatte abgestellt waren.
Max und Moritz dachte Nico noch, dann richtete er sich wieder auf, streckte sich, und seine Kniegelenke quitschten dabei, wärend er sich umdrehte. Nun erst bemerkte er den Mann, der am Anfang des Flures in der Zimmertür stand, vor der Nico vorhin keine Schuhe stehen sehen hatte.
“Mann, du erschrickst mich sagte er zu ihm. Komm, stell schnell deinen Stiefel raus, noch bin ich ja hier, und dann werde ich auch ihn befüllen.”
“Nico, lass sein! Ich will keine Süssigkeiten von dir. Komm rein, mach ein kurzes Päuschen und lass uns zwei bei einer Tasse Kaffee ein wenig klönen. Ich glaube, eine Pause täte dir gut. Seit wieviel hundert Jahren schindest du alter Mann dich nun jedes Jahr wieder aufs neue? und mit welchem Erfolg? Welches Ziel habt ihr, du und deine beiden zottigen Freunde? Der Rote Weihni, und wie heißt dein dritter Geselle noch? Wie ruft ihr ihn? Rupi, du Knecht?”
Der Mann lächelte müde und winke Nico herein in sein Zimmer. “Übrigens bin ich der Bertram!” fügte er abschließend hinzu.
Dem Nico war es eigentlich egal, wie lange er in dieser Nacht bei wem verbringt. Am Ende werden, wenn er mit seiner Aufgabe fertig ist überall auf der Welt nicht mehr als wenige Minuten nach Mitternacht vergangen sein. Und deshalb ließ Nico sich nur allzugerne einladen. Seine Glieder dankten es ihm, und vielleicht war das Gespräch mit dem Bertram ja auch für ihn interessant und aufschlußreich.
“Weißt du Nico, ich bin jetzt 46, die beiden Jungs da hinten am Ende des Flures sind meine zwei. 13 und 14 Jahre sind sie. Hier nebenan schläft Madam, ihr gegenüber die Großeltern der beiden meinerseits, und im Zimmer daneben die Eltern meiner Madam.”
“Ich weiß, ich weiß!” Dachte Nico sich, aber er unterbrach ihn nicht und ließ ihn seine Geschichte weiter erzählen.
“Meine hier sind gläubige Christen. Die Erwachsenen zumindest. Ich bin es nicht. Meine Jungs, ich weiß nicht. Haben wollen sie immer alles und sind nach außen hin brav und from. Aber sind sie das auch? Und wenn sie Juden wären, statt Evangelisten wie meine sind, wer wäre dann hier heute Nacht an deiner Stelle? Wie ist es mit den Moslems in unserer Stadt und aller Welt, wie heißt du dort bei denen? Und überhaupt, wenn ihr drei, du, der Rupi und der Weihni, im Dezember durch die Welt fliegt um die Gläubigen unter uns allen auf das Fest der Feste einzustimmen, warum dann lasst ihr es zu, das die einzelnen Religionen von sich behaupten die einzig wahre Religion zu sein?
Ist es nicht viel einfacher für alle Menschen auf der Welt, wenn jeder einzelne sich überall niederlassen könnte, um dort dann sein Leben zu entfalten und sich in die Menschengemeinschaft einzubringen? Egal, an wenn er glaubt oder auch nicht glaubt? Aber egal, wohin der Mensch geht, und wohin es ihn zieht. Zu allererst wird er nach seiner Religionszugehörigkeit gefragt, und passt diese nicht in seine gewählte Region, dann ist er chancenlos, und die Menschen schließen ihn aus ihren Kreisen aus. Und ist man ein Ungläubiger, so wie ich es bin, wird man zwar nicht gleich wieder aus dem Land gejagt, in dem man lebt, aber wirklich willkommen ist man dann dort auch nicht.
Ich denke, die Menschen sind weit davon entfernt gemeinschaftlich und voller Freude den Jahresabschluß Weltweit zu erleben und gemeinsam zu vollführen. Wir haben unsere nterschiedlichen Reliogionsauffassungen selbst hineingebracht und hineingetragen in die jeweiligen Kulturen. Sag mir Nico, wohin wird uns das führen?”
Nico hatte darauf keine Antwort. Aber er versprach, in den Religionskreisen der Welt diese Frage zur Aussprache zu führen um ihm, dem Bertram im nächsten Jahr eine sinnvolle Antwort geben zu können.
© Uwe Dee/2017
Schönen Nikolaustag Euch allen.

 

Religionsphilosophie!

Ach Herr je, oh Gott, oh weh! Gibt es dich oder doch nee?

Alles eine Sache der Betrachtung.
Ob ich daran glaube, dass es einen Gott gibt, oder ob ich an Gott glaube sind zweierlei!

Bitte nicht die Religionsphilosophie mit Religionswissenschaft verwechseln. Auch das sind zweierlei Gebiete die voneinander unabhängig diskutiert werden. Dennoch vermengen sich die verschiedenen Herangehensweisen oft miteinander. Ich persönlich halte das für nicht schlimm, gerade auch, weil ich aus dieser Vermengung Potential schöpfe. Und dieses Potential wiederum spiegelt sich in meiner Prosa wieder.

Dem heutigen Dozenten der Hamburger Uni danke ich an dieser Stelle für den Verweis auf die Gärtnerparabel Im nachfolgenden aus der Internetseite 3sat.de entnommen und hier vollständig wiedergegeben.

©Uwe Dee/2013

Die Gärtnerparabel
von Anthony Flew , 1923-2010

Es waren einmal zwei Forschungsreisende, die zu einer Lichtung im Urwald kamen. Dort blühten allerlei Blumen und Unkraut. Der eine Forscher sagte: "Es muss einen Gärtner geben, der dieses Stück Land bearbeitet". Der andere stimmte nicht zu. "Es gibt keinen Gärtner hier". Sie bauten also ihre Zelte auf und hielten Wache. Aber einen Gärtner bekamen sie nicht zu sehen. "Vielleicht ist der Gärtner unsichtbar?", sagte der eine. Sie errichteten einen Zaun aus Stacheldraht und setzten ihn unter Strom. Dann patrouillierten sie mit Wachhunden, aber kein Schrei wies darauf hin, dass ein Eindringling einen Schlag bekommen hätte. Keine Bewegung des Stacheldrahtes verriet einen unsichtbaren Kletterer. Nie schlugen die Wachhunde zu. Doch der Gläubige ist noch nicht überzeugt. "Und doch gibt es einen Gärtner, er ist nur unempfindlich gegenüber elektrischen Schlägen, Hunde können ihn nicht riechen, und er macht keinen Lärm, aber im Verborgenen kommt er, um den Garten zu versorgen, den er liebt.“ Der Skeptiker verzweifelt zum Schluss. "Aber was bleibt denn übrig von dem, was du zuerst gesagt hast? Worin unterscheidet sich das, was du einen unsichtbaren, einen ungreifbaren und ewig entweichenden Gärtner nennst von einem eingebildeten oder sogar von einem Gärtner, den es nicht gibt?"

Schön, dass es Menschen wie ihn gab und es Menschen wie ihn gibt, die uns so wunderbare Gleichnisse und Parabeln mitteilen und uns mit auf den Weg geben.

 


 

Nichts, absolut nichts

 

Es gibt eine Gruppe auf Facebook die so heißt und von mir moderiert wird.

 

Eines Tages werden wir mir nichts, dir nichts sterben - einfach so und nichts mitnehmen.
Dort, also in der Gruppe "Nichts"

https://www.facebook.com/groups/272381426155935/

können wir uns im Nichts tun, unterlassen, machen usw. austoben und üben.

 

Hier in der LPD-hh.de  üben wir uns in Worten.
Dort auch, aber dort auf andere Art und Weise. Nun, wie auch immer, beides gehört auf jeden Fall zusammen. Nichts ist isoliert auf dieser Welt oder sollte isoliert sein. Von leitenden Stromkabeln mal abgesehen. Und was im Jenseits sein wird, werden wir erst wissen und in Erfahrung bringen, wenn wir den Schritt dorthin getan haben werden.

 

Solange und bis dahin werde ich einstweilen noch etwas für mein Hirn tun. Heute gab es an Input etwas zum Thema Linguistik. Anschließend daraus erfolgte dann meine Einladung an – nun, wen auch immer, mit nachstehendem Text!

 


So Ihr "Lieben Nichtigkeiten",

 


ich komme gerade aus der Uni und habe euch Nichts mitgebracht.
Nichts lässt sich gerne öffentlich ausbreiten. Ich kann und werde euch jetzt nichts - dieses Nichts, von welchem ich spreche bzw. schreibe - erklären.

Es gibt ja sicher unter euch einige "Mehrsprachige Persönlichkeiten" Hut ab! Ihr habt meinen Respekt. Euch wird es sicher leicht fallen mir nun zu folgen. Alle anderen unter Uns bitte ich - es einfach denen gleich zu tun.

*Also, wenn wir hier nun alle unserer heimischen Sprache Nichts hinzufügen, wenn wir alle also nichts hinzulernen und dieses Nichts perfektionieren, sind wir dann nicht alle mindestens Zweisprachig? Zum einen sprechen wir Deutsch und zum anderen sagen wir quasi nichts.
Wir könnten dann alle fließend zwischen den Sprachen hin und her zwitchen und uns trotzdem gut verstehen ohne uns mißzuverstehen. Einer sagt was, der andere sagt nichts oder umgekehrt, aber immer wüssten wir bescheid.
Wer innerhalb eines Satzes switcht, bei dem könnte es dann etwa so aussehen;
"Hallo Nichtsda! Weißt du noch von diesem Gedöns da? Was uns dieser........................................................................................................"
Und Nichtsda würde vielleicht mit nichts beginnen, um dann in deutsch fortzufahren. Etwa so;
"......................................................... nee lass mal stecken!"

(Die .......... Punktlinie steht geschriebener Weise stellvertretend für nichts gesagte Worte)

Das ist doch Genial Kinners oder? Lasst uns mal zu Nichts kommen und mit Nichts anfangen. Hier im Nichts - diesseits des täglichen Einerlei, können alle von uns es bis zum "Nichtssagenden Diplom" schaffen. Nichts schafft mehr als die eigene Willenskraft. Lasst uns das beweisen!

In diesem Sinne
Guten Abend Freunde!

© Uwe Dee/2013

 


 

Ästhetische Philosophie!

 

Wahrnehmung durch die Sinne
redendante Ausdrücke

Das Schöne ist Symbol für Hoffnung auf eine bessere Welt!
Im Genie gibt die Natur der Kunst die Regel!

Theodor Wehrdorn

Gedankenwilligkeit – umkreisende Gedanken

 

Formtrieb – Stofftrieb

 

Vernunft – Sinnlichkeit

Hermeneuthik

Spielen ist immer mitspielen

Je länger man ein Wort betrachtet, desto fremder schaut es zurück.

 

Wir widmen uns heute einer hermeneutischen Aufgabe. Will sagen, wir wollen uns heute spielerisch der betrachtenden und zuhörenden Philosophie zuwenden und uns auf diesem Wege einen Zugang erarbeiten, der jedem einzelnen ermöglicht frei von Gedanklichen Zwängen oder auch äußerlichen Zwängen Kunst zu verstehen. Und dabei spielt es keine Rolle, welcher Art von Kunst es ist.

Ich glaube das Künstler immer auch Philosophen sind.
Sowohl in der schreibenden, als auch in der malenden, klingenden, oder bildhauerischen Kunst ist der Schaffende anzunehmender Weise immer bemüht seinen Werken einen Schliff zu verpassen, der sie schön oder auch ästhetisch gelungen im Auge des Betrachters oder im Ohr des Hörenden erscheinen lässt.

 
Das wiederum setzt voraus, das der Betrachtende bzw. der Hörende bereit und dazu in der Lage ist, seinen Sinnen die volle Aufmerksamkeit des zu betrachtenden oder auch klingenden Werkes zu schenken. Genannt auch; Wahrnehmung durch die Sinne!

Spielerisch an Kunst herangehen, sprich seiner Vernunft Sinnlichkeit verleihen, bedeutet immer ein Gewinn an Wahrnehmung. Und das bedeutet für mich; Menschen die sich für Kunst interessieren, die in Museen gehen oder auch zu Konzerten und Vorlesungen, sind gleichfalls philosophierende!

Ist es nicht so? „Je länger man ein Wort betrachtet, desto fremder schaut es zurück“ Und ist es nicht schön, wenn man das feststellt und sich selbst fragen kann, warum das so ist oder auch ob und überhaupt?

In diesem Sinne lasst uns nicht nur mit Worten spielen, sondern mit allen Sachen, die wir sinnlich zu erfassen in der Lage sind.

Euch einen schönen Tag. Und wieder: Dank an die Uni.

© Uwe Dee/2013

 


 

Schaltpläne

 

Wusstet Ihr, Das Kleinkinder eine Art Schaltplan von Sprache im Kopf haben?

 
Nach Meinung von Sprachwissenschaftlern – unter anderem Noam Chomsky, Professor für Linguistik – lernen Kinder automatisch richtiges Sprechen in frühester Zeit. In nur wenigen Jahren beherrschen sie nahezu perfekt ihre Muttersprache und sie sind in der Lage komplette Sätze zu bilden.Man braucht nicht mit ihnen sprechen. Es reicht, sie mit Sprache aufwachsen zu lassen. Quasi auf Knopfdruck wird sehr früh ein Hebel umgelegt und sie plappern fort an, als wäre es das normalste von der Welt.

Für sog. „Wolfskinder“ bekannt auch unter „Kaspar Hauser“ gilt das nicht.
Wer nicht mit Sprache aufwächst, kann seinen genetischen Schaltplan im Kopf nicht aktivieren.

 
Multilinguale Kinder, sprich Mehrsprachlich aufwachsende Kinder fangen übrigens etwas später mit dem Sprechen an, als andere Kinder. Das, überall auf der Welt. Nun, vielleicht hängt es damit zusammen, das diese Kinder mehr Zeit benötigen die verschiedenen Sprachen mit denen sie aufwachsen miteinander abzugleichen und auf ihrem vorhandenen Schaltplan zu verbinden.

 

Allerdings ist dies nur eine persönliche Annahme von mir. Nicht von Herrn Noam Chomsky.
Von ihm ist folgendes Zitat:

 

„Mit einem begrenzten Instrumentarium von grammatikalischen Regeln und einer endlichen Anzahl von Wörtern kann eine unbegrenzte Menge von Sätzen gebildet werden, darunter solche, die noch nie zuvor gesagt wurden. Die Fähigkeit, unsere Äußerungen auf diese Weise zu strukturieren, ist angeboren und somit ein Teil des genetischen Programms des Menschen“

Schon Alexander von Humboldt besagte einst:

 

„Sprache macht von endlichen Mitteln unendlichen Gebrauch“

Ihr lieben,
ich bin schon lange der Ansicht, das Sprache endlich ist. Meine Sorge ist, das ich eines Tages den Mund aufmache um etwas zu sagen, aber nichts mehr aus meinem Mund heraus kommt, weil alles an Sprache und seinem Vorrat verbraucht ist. Eine grauenhafte Vorstellung.

Um so mehr freue ich mich für die Fähigkeit der Kinder Sprache als selbstverständlich zu erlernen. Um so mehr noch, wenn sie Mehrsprachlichkeit beherrschen. Können sie doch, wenn ihnen eine Sprache ausgegangen ist, mit einer anderen Sprache weiter machen.

Auch Heute wieder meinen besten Dank an die Uni Hamburg. Habe wieder viel gelernt.

© Uwe Dee/2013

 


Politische Philosophie
Lasst uns einmal gemeinsam die „Unantastbare Menschenwürde” genauer ergründen.
Der Artikel 1.1 des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland hebt die Menschenwürde explizit hervor. In Artikel 1.2 bekennen wir uns zu den Menschenrechten. Die nachfolgend daraus resultierenden Grundrechte sind in Artikel 1.3 festgehalten.
Die Menschenwürde genießt also Schutz durch das Grundgesetz.
Philosophisch betrachtet ist der Begriff „Menschenwürde“ tatsächlich nicht völlig erläutert. Und so können wir auf die Frage: “Was ist Würde?” Bis heute keine abschließende Antwort finden.
Für mich persönlich ist Menschenwürde das, was einen Menschen durch sein Sein ausmacht. Und die Menschenrechte verhelfen ihm seine Menschenwürde zu entdecken.
Schon in der Antike bis hinein in die Gegenwart haben Menschen wie z.B. Marcus T. Cizero, Thomas v. Aquin als Vertreter der Kirche oder auch Immanuel Kant sich daran gemacht den Begriff der Menschenwürde klarer zu umschreiben. Dennoch, selbst in Kreisen von Philosophen gibt es bis Heute keine klare Definition.
Betrachten wir aber den Artikel 1 des Grundgesetzes und vergegenwärtigen wir uns die jetzt stattfindende Lebenssituation vieler Bürger in Europa und Weltweit, dann erscheint uns doch der Artikel 1 Absatz 1 – 3 als ein leeres Bekenntnis. Und wir alle sind von dem Recht auf Menschenwürde noch weit entfernt.
Zumindest ist dies meine Sicht auf den Artikel.
Deshalb mag jeder sich aufgerufen fühlen über die Menschenwürde und die Menschenrechte im Kreise seiner Familie und seiner Freunde zu philosophieren. Allein, wenn wir uns nicht damit begnügen, etwas als konstant zu betrachten, sondern als veränderlich und wenn wir bereit sind „Würde“ mit mehr und mit neuen Inhalten auszufüllen, als wie wir „Würde“ jetzt sehen, dann fangen wir Menschen an Menschenwürde auch zu leben, zu praktizieren.
Mein Dank gilt dem Professor an der Uni Hamburg mit seiner Lesung, in 2013!
©Uwe Dee/2013/überarbeitet 2018

 

Freunde,


heute bin ich nach der Uni zu Fuß nach Hause gegangen. So ein Fußweg durch verschiedene Stadtviertel hindurch, lässt Erinnerungen an die Kindertage wachwerden. Bei einigen Straßenzügen mit ihren mir vertraut klingenden Namen fiel erst nach mehrmaligem Hinblicken in die nähere Umgebung – der Groschen aus der alten Zeit und die jetzt veränderten Straßenläufe rückten in meinem Kopfe in ihre ursprüngliche Position. Erfahrenswert und zur Nachahmung hiermit wärmstens empfohlen. Dieser eineinhalbstündige Fußweg war spannend und erholsam zugleich.

Sprachwissenschaft

Ich formuliere das gleich einmal um in; „Sprache schafft Wissen!“

Sog. Satzsemantik sprich Berechnung und Repräsentation von Sprache

Alles was ihr hier jetzt gerade lest, entspringt meinem im Kopfe liegenden Modell von Denken und lösen. Das bedeutet, jeder Satz, den ich zu euch spreche durchläuft mehrere Parameter und Bausteine solange, bis ich eine mögliche Kodierung gefunden habe, von der ich glaube, das sie in euren jeweiligen inneren Modellen von Denken und lösen - Zugang gefunden hat, und als Nachvollziehbar verstanden wurde.

Diese Satzsemantik lässt sich auch auf das geschriebene Wort anwenden.

Was hat mein Heimweg nun mit der zuvor angehörten Sprachwissenschaft zu tun?
Nun, beides war spannend und meine Mitteilung an euch durchlief eben genau diesem, meinem inneren Modell von „Denken und lösen“

© Uwe Dee/2013

 


 

Dull-man

Cool, man
hier kommt der „dull-man“

 
Heute lernte ich „dull-man“ kennen
Möchte ihn nun euch benennen.

„dull-man“ erfasst nichts rational.
Bei andern ist dieses normal!

Menschen sagt wer; „Sie sind Personen
Wenn sie rational vorgehen.


Bei „dull-man“ tut es sich nicht lohnen.
Ihn als Person anzusehen.“

Zwar sei er Mensch, doch nicht Person.
Das sagte ich ja bereits schon.

Philosophisch zu unterscheiden
Wer nun was ist - von den beiden?

Und ob zu unterscheiden richtig?
Das zu erfahren ist mir wichtig.

Weshalb ich mich nun schlauer mache
Die Hochschule ich nun besuch.


Mich interessiert die „dull-man“ Sache
Da ich denk; „Besuch macht Klug“

© Uwe Dee/2013

 


 

Atmen und Denken

Wenn man doch einfach mit dem Atmen aufhören könnte, so wie man aufhört zu essen, wenn man satt ist. Aber nein, so EINFACH ist es nicht. Der, der des Lebens satt ist, mag satt sein im Sinne von; des Verdrusses überladen. Satt, von Qual und Leid. Den Hunger des Atmens allerdings, den kann er nicht stillen. „Und so atmet man weiter, bis hin zum letzten Atemzug“.


Das Atmen ist also ein Geschenk an uns – und unsere Pein.

 

Ich sitze unter Bäumen und höre das streichen des Windes durch die Baumkronen.
Blätter rascheln leise zu der Musik des Windes
Es knackt das Geäst, Ein Blick hinauf zum Blätterdach, er täte sich lohnen.
Und aus der Ferne erklingt das Lachen eines Kindes.

Ich sitze hier und höre nur zu.

Warme Sonnenstrahlen steigen durch das Dach der Bäume hinab auf mein Haupt.
Vögel zirpen und sie zwitschern ein Lied.
Fern ab blöken Schafe. Eines von Ihnen sehr kräftig und laut.
Das Kind welches ich hörte, es singt nun mit.

Und ich sitze hier und höre nur zu.

Bienen statten den Wiesenblumen Besuch ab. Es ist ein kommen und gehen.
Hasen dösen im Schatten vor sich hin.
Am Firmament weiße Wolken – man kann sie gut sehen.
Das Kind ist nun leise. Zum Essen wohl drinnen.

Und ich, ich sitze hier und höre nur zu.

Ich spüre ein Rauschen. Mein Herz schlägt im Takt – Doch es schlägt.
Meine Lunge pumpt Sauerstoff in mich hinein.
Gedankenversunken lausche ich dem Bum Bum - unentwegt.
Vielleicht bin ich dieses Kind ja! Könnte ja sein.

Und ich, und ich sitze hier und beginne meine Gedanken neu zu ordnen.

© Uwe Dee/2014

 


 

So wie ein Tag im Dasein meines Herzens

Hörst du denn nicht den Schrei meiner Sehnsucht?
Lang' ist es her, doch nicht vergessen.
Eingebrannt

Freude und Schmerz vereint - in meinem Herzen
Kein Tag vergeht, an dem - es nicht so ist.
Freude und Schmerz vereint - in meinem Herzen
Wohlsein - Das gibt es für mich nicht.

Ich weiß noch sehr genau; Du warst sehr Glücklich einst.
Ich sah es in deinen Augen, sie funkelten gülden wie ein Diadem
Und mit diesen strahlenden Augen
Erobertest du mein Herz.
Wo strahlen sie jetzt?
Wer darf sich statt meiner daran erfreuen?

Freude und Schmerz vereint - in meinem Herzen
Kein Tag vergeht, an dem - es nicht so ist.
Freude und Schmerz vereint - in meinem Herzen
Wohlsein - Das gibt es für mich nicht.

 

Denk ich an dich mein Schatz – befällt mich Trauer
Trauer, weil ich dich doch - immer noch lieb'.
Weißt du mein Schatz, hör mal – mein Herz macht aua!
Ich fühle - Stich und Hieb.

 

Freude und Schmerz vereint - in meinem Herzen
Kein Tag vergeht, an dem - es nicht so ist.
Freude und Schmerz vereint - in meinem Herzen
Wohlsein - Das gibt es nicht.

Stunde um Stunde - Und - Tage und Wochen
Nie mehr finde ich den einen Weg zu dir.
Hör' doch mein Schatz - höre doch das Pochen
Komm bitte – einmal nur her zu mir.

Freude und Schmerz vereint - in meinem Herzen
Kein Tag vergeht, an dem - es nicht so ist.
Freude und Schmerz vereint - in meinem Herzen
Wohlsein - Das gibt es für mich nicht.

© Uwe Dee/2013

 


 

Tonnig das Ganze!


Eine Registertonne, also eine registrierte eingetragene Tonne, oder auch eine tragende Tonne wird zu einer Lagertonne, wenn wir sie in ein Regal stellen. Und zu einer Mülltonne, wenn wir sie im Müll entsorgen. In solch eine Tonne passen viele Töne. Daher auch ihr Name. Wahr oder nicht wahr?
© Uwe Dee/2015

 


 

Das Problem

Es war einmal ein Problem, das sehr unglücklich und traurig war, weil alle Menschen darüber schimpften und es verfluchten. Dabei fing alles so spannend an…

In der Problementstehungsfabrik hatte man ihm in der Endkontrolle gesagt, dass es eine großartige Bestimmung habe und den Menschen ganz besondere Momente in ihrem Leben bringen würde. Voller Freude und Tatendrang machte sich das Problem daran, die Menschenwelt zu besuchen.
Doch anfangs wollte es niemand beachten – es war noch zu klein, ein kleines Problemchen. Genährt durch das Verdrängen und Wegschieben der Menschen, wuchs es zu einem beachtlichen Problem heran. Jetzt wurde es beachtet, allerdings zog es auch schon den ersten Missmut auf sich. Und weiterhin weit und breit keine Sicht nach besonderen Momenten, wie man es ihm vor einer Ewigkeit versprach. Es wuchs weiter und wurde größer und größer. Die Beschimpfungen der Menschen schlugen um in Resignation.
Bis eines Tages das Korsett der Resignation gesprengt wurde und ein junger Mann mit seinem Sohn das Problem betrachteten. „Das wird keine leichte Aufgabe.“, sagte der Mann zu seinem Sohn. „Da haben wir ja ein richtiges Problem, Paps, oder?“
„Lass dich davon nicht einschüchtern, mein Sohn. Ein Problem ist nichts weiter als eine Herausforderung, eine Aufgabe, die es zu lösen gilt – mehr nicht. Eine Hürde, die wir gemeinsam überspringen werden. Vielleicht müssen wir hierfür neue Sichtweisen und Standpunkte einnehmen, uns weiter entwickeln. Auf alle Fälle ist ein Problem für uns da.“
„Wie kann etwas für uns sein, wenn wir Schwierigkeiten damit haben?“
„Weil wir daran wachsen werden, mein Sohn. Und nachdem wir es bewältigt haben, werden wir anderen Menschen helfen können, wie sie solch ein Problem lösen können.“
Das Problem lauschte aus dem Hintergrund gespannt und freute sich darauf, dass nun endlich jemand den Mut fasste und sich seiner annahm.
„Weshalb bist du dir so sicher, Paps?“
„Wenn ein Problem gegen uns wäre, müsste es Contrablem heißen – tut es aber nicht.“ zwinkerte er seinem Sohn zu.
Und das Problem verstand nun, welche besonderen Momente es den Menschen brachte. Kleine Probleme versprachen kleine Entwicklungsschritte, große Probleme hingegen gingen einher mit großen Entwicklungen – und unser Problem hier war schon verdammt groß.
© unbekannt

Von Mario A. Brakenwagen

 


 

„Gott erhalte mir meine Träume
Und lasse mich im Schlafe träumen
Wie nur kleine Kinder es können.
Kunterbunt & Zuckersüß bitte!“

© unbekannt

 


"Denke ich, dann bin ich wer
Und denk ich nicht, was nicht schlimm wär'
Dann tu' ich so, als dächte ich.
Und schalt im Hirne an, ein Licht.
So wirk ich äußerlich, als dächt ich.
Doch führ ich hinters Licht euch mächtig."

©Uwe Dee/2018


"Wenn die Kringel sich schlingeln und die Schlingel sich kringeln

Dann schlingeln sich Kringel und kringeln sich Schlingel"
© Uwe Dee/2016


"Schmalz schmilzt schmelzend. Schmelz schmilzt schmalzend"
Bitte einmal langsam aussprechen, dann fließend mehrfach und schnell hintereinander!
© Uwe Dee/2016


"Wer Unfug geschehen lässt und nicht zu verhindern bereit ist, darf sich nicht wundern, wenn die Welt Kopf steht!"
© Uwe Dee/2016


 

Kleinigkeit

 

Sagt wie kann denn so was sein?
Ach ich find' das sehr gemein!
Jetzt will ich mal was erzählen.
Jetzt will ich mal was empfehlen!

Höret mir mal zu.

Vier Mann wollten etwas tun.
Wollten Schaffen und nicht ruh'n.
Wollten Sinnvoll etwas machen.
Herzen bring' zu Freud' und Lachen.
Doch nun wird' nichts d'raus.

Nein, nein nein!
So etwas das darf doch einfach echt nicht wahr sein.

Nein, nein nein!
Da will jemand an ihnen Geld verdienen.

Nein, nein nein!
Gemeinnützigkeit, ein Wort - ist da nur zum Schein!

Nein, nein nein!
Verstehe da jemand den Sinn.

©Uwe Dee/2011

 


 

reha -recy


Menschen werden...

*rehabilitiert*
*resozialisiert*
*re - humanisiert*
**recyclet**

**Mit dem Begriff Recycling bzw. Rezyklierung wird der Vorgang bezeichnet,
bei dem aus Abfall ein Sekundärrohstoff wird**
©Uwe Dee/2010

 


 

Moral
Was ist Moral?
Die Begrifflichkeit dieses Wortes
ist auch schon alles, was das Wort Moral
ansehnlich macht.
Moral an sich -

Gut und wichtig,
wird ad absurdum,

dadurch nichtig,
wenn Moral ist fehl geleitet.
Wenn jemand meint,

das sie bedeutet;
So oder so nur ist es recht,
alles andre wäre schlecht.

Nein, dann wär sie zementiert.
Das ist es,

was mich irritiert.
Das Halten fest,

an Pseudowerten.
Beeinflussung von Weggefährten,
weil man vermeintlich glaubt: "Nur mein
Wissen kann das rechte sein"

Moral zu erheben, ist also eine dahin gesprochene Floskel.
Nicht mehr Wert, als der Gedanke, der da hinter steckt, moralisieren zu wollen.

© Uwe Dee/2009

 


 

In Gedenken an


Ich lege 16 weiße Rosen,
dorthin, wo Stürme tosen!
In Winnenden - unfassbar,
doch grausam, aber wahr.
Zugleich erheb`ich leise
den Finger Richtung Staat.
Frag mich still und weise,
ob er denn hat versagt?
Ich frage die Gesellschaft
und zähle mich dazu,
wo in ihr denn der Riss klafft,
oder ist´s Thema tabu?
Erfolg, er meuchelt Wärme hin
Verstehen und Geborgenheit.
Streben nach Macht und Gewinn,
bringt uns um uns`re Menschlichkeit.
Ihr Winnender, ihr lieben Leut,
ich sage es, für alle Zeit,
will tragen in mir ich ein Licht.
Soll brennen es, ausgehen nicht.
von ♥en mein Beileid

© Uwe Dee/2009

 


 

Globale Verarsche

 
Wer erkennt das er verarscht wird darf dieses nicht öffentlich sagen.
Ein sich dazu äußernder Erkennender wird postum ignoriert.
Was lernen wir daraus? Immer schön in der Spur bleiben.
Bloß nicht auffallen. Bloß nicht gegen an gehen.
Nichts anprangern und aufdecken.

Lieber du, globaler Stern.
Du, ich hab' dich wirklich gern.
Dich zu ärgern liegt mir fern.

Und dennoch wurmt es mich zu wissen;

Alle Menschen sind am rudern.
Sie packen all' das Geld zu Fudern
Für die, die sich die Nase pudern.

Wir werden derzeit nur beschissen.

Die globale Obrigkeit
Ist lange schon dazu bereit
Zu rauben - unsere Freiheit.

Doch brauchen wir's nicht hinnehm' müssen.

Zwangsjacken - sie lösen sich.
Der Schrecken verliert an Gewicht.
Keiner da mehr, der noch kriecht.

Wir werden uns zu wehren wissen.

© Uwe Dee/2012

 


 

Gedankenfasten

 

Wer gedenkt sich dem Gedankenfasten uneingeschränkt widmen zu können -

 

und dabei übersieht, das selbst auf leeren Seiten bei genauerem Betrachten etwas geschrieben steht,

 

der, ja der, möge bitte auch bedenken, das gefasste Gedanken immer auch Einschränkungen unterliegen,

 

die teilweise ungeschrieben zu Wort kommen oder auch als Text auf vielen sonst textleeren Seiten nachzulesen sind.....

 

Was wollte ich jetzt sagen? Hilft mir mal einer?

© Uwe Dee/2014

 


Einst gingen sie wandern
Der Hein und die andern.
Zurück kam Hein
So ganz allein
Ließ jene zurück wohl in Flandern.

Dem Hein war das wurscht.
Denn laut sprach er forsch
Sie blieben zurück
Für mich ein Glück
Ihre Freundschaft zu mir war morsch!
©Uwe Dee/2017

Zimtstern (Montag, 14 August 2017 23:00)

Dafür lasse ich glatt 11 Sterne da. Danke für den schmunzler in rei/m/nform�

Hier leuchtet bestimmt
Ein Sternchen aus Zimt
So zwischen den Zeilen
Tut es hier verweilen...

Es glitzert vom Himmel
Und schaut hier herein.
Ein Sternchen aus Zimt
Was kann schöner denn sein?
© Uwe Dee/2017



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